Sternsinger-Aktion im Pastoralverbund Maria Hilf: Sammlung brachte 7673 Euro

Zogen in der Region von Haus zu Haus: Insgesamt 71 Sternsinger waren vom 3. bis zum 7. Januar in den Gemeinden des Pastoralverbundes Maria Hilf unterwegs. Fotos:  Rose

Treysa. Die Sternsinger-Aktion 2013 im Pastoralverbund Maria Hilf war ein voller Erfolg: Unter dem Motto „Segen bringen, Segen sein“ kamen diesmal 7673 Euro für Kinder in Tansania und der Dritten Welt zusammen.

Die stolze Summe wurde bis zum Treffen der Sternsinger am Samstag im katholischen Pfarrheim in Treysa geheim gehalten. Umso stolzer waren die 71 Kinder und Jugendlichen, als das Ergebnis nun schlussendlich verkündet wurde. Beim Abschluss der Aktion ließen die Helfer die Aktion Revue passieren, schauten Fotos an und plauderten bei einem gemeinsamen Essen.

Kochen für alle Helfer

Bruder Josef hatte für alle Helfer gekocht, es gab Nudeln und zweierlei Soße. Eigens für den Tag vorbereitet worden war von Pater Piotr Pasko eine Präsentation. Denn immerhin waren die Sternsinger in Treysa, Ziegenhain, Frielendorf, Neukirchen, Oberaula, Trutzhain und Schrecksbach unterwegs gewesen. Seit zwei Jahren betreut Pasko auch noch die Gemeinde in Zimmersrode – auch dort machten sich Könige auf den Weg.

Die Reisen von Haus zu Haus waren nicht immer zu Fuß möglich: 568 gefahrene Kilometer kamen bei der diesjährigen Aktion zusammen. Die Sternsinger besuchten 349 Familien. Und damit etwas mehr als im Vorjahr, da waren es 337. 71 Helfer hatten deshalb jede Menge zu tun. Im Vorjahr unterstützten 77 Kinder und Jugendliche die Aktion.

Besonders viele Familien wollten in diesem Jahr in Zimmersrode besucht werden: 92. Mehr als 90 Seniorenheime, Rathäuser, Banken und das Gilserberger Hochland standen auch auf der Liste der Treysaer Gruppen. Die Treysaer Kinder sorgten in ihrer Region für den höchsten Spendenbetrag: 2500 Euro.

Pater ist zufrieden

Der Gesamterlös kann sich gegenüber dem Vorjahr sehen lassen. 2012 kamen 6968 Euro zusammen. Pater Pasko ist zufrieden, wünscht sich aber mehr ehrenamtliche Unterstützung: „Es wird zunehmend schwieriger, Betreuer für die Aktion zu finden. In einer Gemeinde waren nicht genug Kinder da, so dass kleinere Gruppen loszogen.“

Doch die, die mitgemacht hatten, waren zu Recht stolz. Das Geld kommt unter anderem der Gesundheit von Kindern in Tansania zugute. Ein Moskitonetz kostet beispielsweise 4,50 Euro. Es schützt nicht nur vor Insekten, sondern auch vor gefährlichen Krankheiten.

Von Sandra Rose

Quelle: HNA

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