Spatenstich: In zwei Jahren soll Arbeiten fertig sein

Neubau der Grundschule Merzhausen: Dreieck auf der Wiese

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Bauarbeiten beginnen: Prof. Wolfgang Schulze, Frank-Martin Neupärtl, Monika Vaupel (Kreistag), Schulamtsdirektor Lothar van Eikels, Bürgermeister Heinrich Vesper und Philipp Koller (oben, von links) freuen sich, Leonie Rang (unten) zeigt das Modell.

Merzhausen. In zwei Jahren sollen 180 Kinder aus Wasenberg, Merzhausen, Willingshausen, Loshausen und Steina eine neue Grundschule in Merzhausen besuchen.

Am Donnerstag trafen sich Landrat Frank-Martin Neupärtl, Bürgermeister Heinrich Vesper, Vertreter der Kreises und der Schulverwaltung, Lehrer, Grundschüler, Kindergartenkinder sowie Gäste zum Spatenstich neben der Antreffhalle.

„Das ist der erste Schulneubau in 20 Jahren“, erklärte der Landrat. Damit eröffnete sich die Chance, neue pädagogische Vorgaben wie die der Inklusion noch besser erfüllen zu können. Weiterhin sei ein freiwilliges Ganztagsangebot geplant. Nach turbulenten Gesprächen über den Standort gelte es jetzt, gemeinsam und im Sinne der Kinder nach vorne zu blicken, sagte Neupärtl. Entstehen soll ein dreieckiger Gebäudekomplex. „Ihr werdet in der Mitte eine 250 Quadratmeter große Halle bekommen“, erklärte Prof. Wolfgang Schule vom zuständigen Architekturbüro.

Die neun Klassenräume seien über Galeriegänge zu erreichen, im unteren Bereiche sei eine Mensa geplant. Mit Wärme werde die Schule über einen Pelletkessel versorgt. Vorgesehen sei eine zentrale mechanische Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung, die den hygienisch erforderlichen Luftwechsel bei Bedarf sicher stelle. Die Außenluftansaugung erfolge über eine Wärmetausche im Erdreich. Dadurch werde die Außenluft im Sommer vorgekühlt, im Heizfall vorgewärmt. Alle Klassen sollen einen direkten Ausgang ins Freie bekommen. Im Obergeschoss sind außenliegende Laubengänge vorgesehen. Sport und Spielflächen bieten im Außenbereich genügend Gelegenheit zur Bewegung.

Die Kinder hatten sich eigens für den Tag eigens mit Spaten und Bauhelmen ausgestattet und waren zum Teil direkt zur künftigen Baustelle gelaufen. Auch im Zuge der Bauarbeiten würden sich die Kinder regelmäßig informieren, erklärten Renate Daube, Schulleiterin der Rotkäppchenschule und kommissarische Leiterin der Grundschule Wasenberg und ihre Kollegin, Yvonne Tettschlag, Schulleiterin der Grundschule im Antrefftal.

Von Sandra Rose

Quelle: HNA

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