Mit der Dreikönigskantate unterwegs in Richtung Bethlehem

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Die Akteure: Matthias Theiß, Matthias Pimpl und Carsten Probst als Könige.

Heiligabend liegt schon Wochen zurück, der Weihnachtsfestkreis ging aber erst jetzt zu Ende. Aus diesem Anlass wurde die Dreikönigskantate in der Bründerser Dorfkirche gespielt.

Bründersen. „Nun macht euch auf, ihr Könige.“ Mit diesen Worten begann am Sonntagabend die Dreikönigskantate, die in der evangelischen Kirche in Bründersen in einem besonderen Gottesdienst zum Abschluss des Weihnachtsfestkreises aufgeführt wurde.

In der von den Konfirmanden gestalteten Krippe überbringen die Weisen aus dem Morgenland dem Jesuskind Gold, Weihrauch und Myrrhe. Kostbare Geschenke zur damaligen Zeit.

Doch die bewegungslosen Figuren, die die Heiligen Drei Könige, die Maria und den Josef mit dem Jesuskind darstellen, erwachen vor dem Altar zum Leben. In der Dreikönigskantate, 1936 komponiert von Fritz Dietrich, nehmen die drei Könige die etwa hundert Besucher in der noch weihnachtlich geschmückten Dorfkirche musikalisch auf die Reise nach Bethlehem mit.

Das Bründerser Vokalquartett (Regina Jacob-Römpke, Roswitha Bittner, Burkhard Jacob, Christoph Knatz) bringt die Kantate zum Klingen, während Erwachsene das Gehörte mimisch in „Bilder“ umsetzen.

Begleitet werden sie von Jennifer Carl und Brigitta Pühra (Blockflöten), Anne-Kathrein Müller und Ulrike Barth (Geigen), Maike Gränzdörffer (Cello) und Christoph Knatz an der Orgel.

Ursprünglich stammen die Texte aus dem „Dreikönigslied“ der Sammlung „Des Knaben Wunderhorn“ von Clemens Brentano. Brigitta Pühra aus Dörnberg ist mit dieser Kantate aufgewachsen. Gemeinsam mit ihrem Vater, einem evangelischen Pfarrer, hat sie schon bei einigen Aufführungen mitgewirkt.

Nach Dörnberg ist Bründersen die zweite Kirchengemeinde, in der sie diese Kantate vorstellt. Lektorin Roswitha Bittner leitete den Gottesdienst. (un)

Quelle: HNA

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