DRK-Seniorenzentrum: Nach dreijähriger Sanierung ist das Heim rundum erneuert

Ziegenhain. Mehr als drei Jahre hat die Sanierung des DRK-Seniorenzentrums Schwalmwiesen in Ziegenhain gedauert. Doch es hat sich gelohnt.

Seniorenzentrum in Ziegenhain fertig saniert

Der Bewohner und Vorsitzende des Heimbeirates Fritz Vogelwiesche brachte es am Freitag bei der Wiedereröffnung treffend auf den Punkt: „Wir fühlen uns hier pudelwohl“, erklärte der 86-Jährige, der damals kurz vor Beginn des Umbaus in den Steinweg einzog.

Nicht nur die Bewohner und Mitarbeiter erfreuen sich an den großzügig gestalteten Räumen, auch Gäste aus Politik, Wirtschaft, aus Vereinen und Verbänden überzeugten sich bei einer Feierstunde vom charmanten, neuen Charakter.

Kreisgeschäftsführer Manfred Lau und Heimleiterin Angela King war die Erleichterung deutlich anzumerken: „Es waren für Bewohner und Mitarbeiter schwierige Zeiten“, resümierte Lau. „Dafür haben sie jetzt hier im Steinweg einen echten Edelstein“, gratulierte Landtagsabgeordnete Regine Müller.

Und auch wenn die eine oder andere Regenwolke am Freitag über dem Zentrum hing - davon ließ sich der Kreisvorsitzende Joachim Kohlhaas die Stimmung nicht verhageln. Vollmundig dankte er all jenen, die zum guten Gelingen des Vorhabens beigetragen hatten. Vor allem hätten Bewohner und Mitarbeiter viel, viel Lärm, Dreck, Staub, Schmutz und lange Wege ertragen müssen.

Besonders freute man sich in Ziegenhain über den Besuch der DRK-Vizepräsidentin Donata Freifrau Schenck zu Schweinsberg: „Ich bin hier aufgewachsen und fühle mich auch an meinem Schreibtisch in Berlin der Region sehr verbunden“, erklärte sie. Bürgermeister Wilhelm Kröll sagte über das Zentrum: „Es ist ein Haus mit Herz und Seele.“

Eigenes Blockheizkraftwerk

Auf launige Grußworte folgte ein Rundgang durchs Haus: Ein Teil des Hauses wurde erweitert, die Großküche und die viel zu großen Aufenthaltsräume aufgebrochen. Im gesamten Haus sind sieben neue Speise- und Aufenthaltsräume entstanden. Auch energetisch ist das Zentrum auf dem aktuellen Stand: Außenmauern und Decken wurden wärmegedämmt, ein eigenes Blockheizkraftwerk soll bis zu 60 Prozent Energie einsparen.

Eine sehr deutliche optische Veränderung hat die Verlagerung der Flure mit sich gebracht. Über den neuen vorgelagerten Flurbereich verläuft eine Glasfront, die viel natürliches Licht herein lässt. Vergrößert wurden auch die Zimmer, die jetzt alle mit eigenem Bad ausgestattet sind. Warme Farben strahlen Behaglichkeit aus.

Anregend soll ein Sinnesgarten wirken. Mittelpunkt ist ein alter Ilex-Baum, den die Bewohner unbedingt erhalten wollten. Ein Sprudelstein, duftende Blumenbeete, ein Klangspiel und ein Laubengang laden zum Verweilen ein.

Quelle: HNA

Kommentare