Drohbriefe: Polizei hat mehrere Verdächtige im Visier

Felsberg. Die Melsunger Polizei ermittelt gegen mehrere Verdächtige: Sie sollen Urheber von Flugblättern sein, die in Felsberg Ende Juli, Anfang August verteiltet wurden. Darin verbreiten sie Angst und Schrecken und drohen mit dem Tod. Bei einer Durchsuchung wurden Beweise gefunden, teilt die Polizei mit.

Die Flugblätter stehen auch in Verbindung mit Einbrüchen in Felsberg. So waren zum Beispiel bei zwei Einbrüchen in die Kläranlage in Felsberg derartige Schreiben gefunden worden. Der oder die Einbrecher hatten den Text an einem Computer in einem Büro der Kläranlage angefertigt und die Zettel dann auf dem Nachhauseweg verteilt. Etliche Felsberger, die solche mit B.T.K oder S.D.K. unterzeichneten Flugblätter fanden, gaben sie bei der Polizei in Melsungen und auch bei der Stadt Felsberg ab.

Im Zuge von laufenden Ermittlungen zu Einbrüchen hegten die Beamten der Polizeistation Melsungen bereits einen konkreten Verdacht. Dieser verdichtete sich, nachdem die anonymen Flugblätter auftauchten.

Mehrere Einbrüche

„Durch die intensiven Ermittlungen stehen mehrere Einbrüche und Sachbeschädigungen, die in Felsberg in den vergangenen Wochen begangen wurden, vor der Aufklärung“, so Polizeipressesprecher Reinhard Giesa. Die Ermittlungen dauern an. Weitergehende Informationen hält die Polizei noch zurück, um den Ermittlungserfolg nicht zu gefährden.

Die Melsunger Polzei hatte – wie berichtet – den Inhalt der anonymen Schreiben sofort unter Beteiligung des Zentralen Psychologischen Dienstes der hessischen Polizei untersucht, um zu klären, ob die Bevölkerung durch die Urheber gefährdet sein könnte. Dies wurde verneint. Diese Einschätzung werde durch die Ermittlungsergebnisse bestätigt, sagt Giesa. Hintergrund, Zum Tage

Quelle: HNA

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