HNA-Wanderung „Im Tal der Quellen“ bot viele interessante Informationen

Durch die Furt des Baches

Gemütliche Tour durch das „Tal der Quellen“: Einige Teilnehmer der HNA-Wanderung mit Hermann Beller (links vorne) am Ausgangspunkt im Kurpark Sand. Foto: Ulbrich

Sand. Viele interessante Informationen bot die zweite HNA-Wanderung, bei der diesmal das Gebiet rund um Bad Emstal von einer Wandergruppe unter fachkundiger Leitung von Wanderführer Hermann Beller in Augenschein genommen wurde. Nach der Begrüßung durch Beller und HNA-Redakteur Nicolai Ulbrich begaben sich die Wanderer auf die Tour ins „Tal der Quellen“.

Vom Ausgangspunkt im Sander Kurpark ging es auf die sechs Kilometer lange Strecke rund um die Bädergemeinde, die zu Teilen auf dem Habichtswaldsteig H6 verlief. Erster Anlauf- und durch die Ausführungen von Beller auch Informationspunkt war der Fuß des Erzeberges. Dort angekommen, hatte die Gruppe auch schon den schwersten Teil und Anstieg auf etwa 300 Höhenmeter bewältigt. Welche Verbindung zwischen Naturpark Habichtswald und dem Weltnaturerbe Kellerwalds und Bergpark Wilhelmshöhe besteht, erfuhren die Wanderer ebenso wie die Tatsache, dass der Architekt des Schlossparks Wilhelmshöhe auch den Schlosspark Riede entwarf. Weiter ging es Richtung Loch- und Kaisermühle, wo Bellers Ausführungen zufolge gut die Unterschiede zwischen früherer und heutiger Landwirtschaft erkennbar sind. Dort nahmen auch die Bemühungen des damaligen Bürgermeisters Werner ihren Anfang, Bad Emstal mit 26 Millionen Mark in eine Gemeinde mit Arbeiterwohnsitzen umzustrukturieren, also der bisherigen Besiedelung vornehmlich durch Landwirte den Rücken zu kehren. Durch die Furt des Fischbachs ging es zurück in Richtung Startpunkt am Thermalbad.

Selbst Einheimische sprachen Wanderführer Beller darauf an, an gewissen Ecken noch nie gewesen zu sein, sagte der 64-Jährige nach der gemütlichen Dreistunden-Tour.

Von Nicolai Ulbrich

Quelle: HNA

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