Gefahr im Netz

Landeskriminalamt warnt vor Betrug mit E-Mails

Schwalm-Eder. Das Landeskriminalamt warnt aus aktuellem Anlass vor lästigen E-Mails, die auch Einwohner aus dem Schwalm-Eder-Kreis erhalten. In den Betreff-Zeilen steht zum Beispiel: „Wollen Sie in 17 Minuten 374 Euro verdienen?“, oder „Wichtig! Dringende Mahnung!“.

Keinesfalls dürfe man die Anhänge dieser Mails öffnen, rät Gaby Goebel-Andreas, sie ist im Hessischen Landeskriminalamt zuständig für die Prävention im Internet. Häufig stecke tatsächlich ein krimineller Hintergrund in diesen E-Mails.

Eine aktuelle Masche sei einen lukrativen Nebenjob anzubieten. Man werde als Finanzagent benutzt. „In der Folge würde man Ihnen hohe Geldsummen auf Ihr Konto überweisen, Sie müssten dann dieses Geld abheben und via Bargeldtransfer ins Ausland überweisen“, erklärt Goebel-Andreas. Damit würde man sich allerdings der leichtfertigen Geldwäsche strafbar machen. Die Provisionszahlung bleibe natürlich auch aus.

Sollten E-Mails mit unbekanntem Absender Anhänge enthalten, diese keinesfalls öffnen. „Seriöse Zahlungserinnerungen erhalten Sie in aller Regel nicht per E-Mail“, sagt Goebel-Andreas. Ebenso sollte man seine sensiblen Daten nicht herausgeben. Um sich grundsätzlich vor den Folgen solcher E-Mails zu schützen, sei ein aktuelles Virenschutzprogramm notwendig. Ratsam sei auch ein Spam-Filter. (ddd)

Quelle: HNA

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