E-Mobile: Schwalmstädter Eberlein sieht jetzt den Durchbruch

Der Kauf von E-Mobilen wird ab Mai mit 4000 Euro gefördert. Das sagt dazu Karl-Walter Eberlein, Vorstandsmitglied Elektromobilität Nordhessen.

Wird die Kaufprämie den Absatz ankurbeln? 

Karl-Walter Eberlein: Ja, es ist ein guter Anreiz und bezogen auf Europa auch eine absolute Notwendigkeit. In Frankreich, Österreich und Spanien gibt es so etwas schon, da sollten wir als Autoland nicht hintenan stehen.

Reichen 4000 Euro aus? 

Karl-Walter Eberlein, Vorstandsmitglied Elektromobilität Nordhessen

Eberlein: Das denke ich schon, es gibt Modelle ab gut 17.000 Euro - leider bislang keine deutschen. 4000 Euro fallen da positiv in die Waagschale, ich erwarte kurzfristig günstige Auswirkungen für den Markt. Wichtig ist es jetzt, dass die Industrie auch mitzieht und liefern kann.

Steht jetzt der große Durchbruch der E-Mobile bevor? 

Eberlein: Davon gehe ich aus, es dauert jetzt noch zwei bis vier Jahre, das liegt schon allein an der Nachfrage in Ländern wie den USA, Japan und China. Dem E-Antrieb gehört die Zukunft, und sei es in Hybridmodellen. Es ist kein Markt nur für sehr vermögende Kunden, sondern es wird ein Standardauto für jedermann.

Völlig zufrieden also? 

Eberlein: Ganz wichtig ist jetzt der Ausbau der Ladeinfrastruktur, sodass man an viel mehr Stellen Strom tanken kann. Das gehört mit in das Gesetz.

Karl-Walter Eberlein (69) ist Geschäftsführer von Gespa (Rüsselsheim), das Unternehmen stellt Solarspeicher her, auch für E-Mobile mit zwei, drei und vier Rädern.

Quelle: HNA

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