Eckhart Schenk präsentierte Fotos von seiner Alpentour im Scala-Varieté

Ein echter Gipfelstürmer

Alpenpanorama: Eckhart Schenk ist seit 25 Jahren Bergsteiger und präsentierte jetzt im Scala-Varieté Bilder seiner Touren. Foto: Zerhau

Fritzlar. Einen lebendigen Vortrag mit Bildern vom Aufstieg durch das Höllental zum 2962 Meter hohen Gipfel der Zugspitze sahen die Besucher beim Bildervortrag von Eckhart Schenk am Wochenende im Fritzlarer Scala-Varieté.

Im Juli und September 2010 war der begeisterte und passionierte Bergsteiger mit sechs Leuten im Wettersteingebirge unterwegs. An je einem Wochenende wurden 2200 Höhenmeter bewältigt. Der Klassiker dabei, wie Eckhart Schenk sagte, war der Jubiläumsgrat, eine Herausforderung für alle erfahren Bergsteiger.

1000 Fotos vom Berg

Neben der Konzentration auf die Tour machte Schenk noch an die 1000 Fotos. Bei der Präsentation am Wochenende hatte er 350 ausgesuchte Fotos dabei, die er den Gästen erläuterte. Wie Schenk in seinem Vortag sagte, zähle der Aufstieg durch das Höllental zu den Klassikern unter den bergsteigerischen Unternehmungen und zu den schönsten und spannendsten alpinen Touren.

Er erzählte von der eindrucksvollem Höllentalklamm mit ihren dunklen Stollen und tosenden Wasserfällen, dem grünen Höllentalanger mit seiner großartigen Bergkulisse und schließlich der anspruchsvollen Klettersteigpassagen mit Tiefblick auf die umliegenden Täler, Gipfel und den Eibsee.

Eckhart Schenk (61) ist Berufssoldat im Ruhestand. Seit über 25 Jahren zieht es ihn in die Bergwelt. Höhepunkte seiner Touren waren Aufenthalte im Nepal und Vietnam. Eckhart Schenk war bereits zum zweiten Mal zu einem Bildervortrag im Scala-Varieté. Im kommenden Jahr hält er einen Vortrag über die Tour zu Ararat, dem heiligen Berg, die er im August 2011 unternommen hat.

Von Peter Zerhau

Quelle: HNA

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