Anwohner ärgern sich

Klagen über Raser in Tempo-30-Zone

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Hier werden jetzt Geschwindigkeitsdaten registriert: Dieter Eckhardt (SPD) Ehlen hat beantragt, die Straßen Rennweg, Lohweg und Hasenbreite zu kontrollieren. Anwohner empfinden die Verkehrsgeschwindigkeit als zu hoch.

Ehlen. Anwohner von Hasenbreite und Rennweg in Ehlen ärgern sich über Verkehrsteilnehmer, die sich nicht an die Geschwindigkeitsvorschriften halten.

Anwohner aus dem Rennweg und der Hasenbreite in Ehlen haben sich beklagt über Verkehrsteilnehmer, die mit ihren Fahrzeugen vermehrt zu schnell unterwegs seien. Für ihre Kritik nutzten sie Sitzungen des Umwelt-, Bau- und Planungsausschusses und der Gemeindevertretung.

„Nach meinen Informationen werden auch die Straßen Rennweg und Hasenbreite von der innerörtlichen Tempo-30-Zone erfasst“, sagte Gemeindevertreter Dieter Eckhardt (SPD). Gegenüber dem Gemeindevorstand erklärte er, dass dies aber nicht hinreichend deutlich sei. Nur an den Ein- und Zufahrten wie Dorn- eiche, Oderweg, Steinweg und Lohweg würden Verkehrszeichen auf das Tempolimit hinweisen.

Eckhardt forderte den Gemeindevorstand auf, Beschilderungen für den Rennweg und die Hasenbreite zu prüfen. Zudem regte er dazu an, den Ordnungsbehördenbezirk mit gelegentlichen Kontrollen zu beauftragen und zeitweise das Geschwindigkeits-Anzeigegerät aufzuhängen.

Mittlerweile ist eine Messanzeige angebracht. Sie soll die Autofahrer nicht nur auf ihre aktuelle Geschwindigkeit hinweisen, sondern auch Daten auswerten, wie viele Autos dort verkehren und wie schnell sie untergwegs sind.

Eckhardt räumte ein, dass die Geschwindigkeit auch nur „gefühlt“ zu hoch sein könnte. Deshalb soll das jetzt kontrolliert werden. „Früher war am Rennweg eine 30 auf der Straße eingezeichnet“, sagte Eckhardt. Die Zahl sei jedoch aufgrund von Abnutzung wieder verschwunden.

Oberhalb des Rennwegs entstehe ein Neubaugebiet und ganz in der Nähe das Freibad. Deshalb sei eine noch höhere Verkehrsbelastung möglich. Eckhardt nimmt die Bedenken der Anwohner sehr ernst.

Wolfgang Fischer vom Ordnungsbehördenbezirk Habichtswald erklärte, dass die Messungen bereits laufen. Die Daten der Straßen Rennweg, Erleweg und Hasenbreite sollen bis nach den Sommerferien ausgewertet und dann in der Gemeindevertretung vorgestellt werden.

Ein weiteres Aufstellen von 30-Schildern sei gesetzlich nicht möglich, da der ganze Bereich als 30er-Zone ausgewiesen sei. Möglich sei jedoch eine weitere Kennzeichnung auf der Straße. Das müsse man allerdings auch von den Ergebnissen abhängig machen. Die ersten Werte aus dem Rennweg hätten ergeben, dass die Höhe der Geschwindigkeit der fahrenden Autos weiter unter dem Erlaubten liege. „Oftmals sagt das subjektive Empfinden aber etwas anderes und wir gehen dem nach“, sagte Fischer.

Quelle: HNA

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