Bundesverdienstkreuze für Hans-Hermann Spitzer und Professor Herbert Haf

Bundesverdienstkreuz am Bande für zwei Engagierte

Niedenstein: Hans Hermann Spítzer mit Staatssekretär Mark Weinmeister.

Niedenstein/Gudensberg. Große Ehre im Doppelpack: Gleich zweimal verlieh Umweltstaatssekretär Mark Weinmeister (CDU) im Chattengau das Bundesverdienstkreuz am Bande. Für ihr Lebenswerk und ihren Einsatz für das Gemeinwohl erhielten Hans-Hermann Spitzer aus Niedenstein und Prof. Dr. Herbert Haf aus Gudensberg den Orden.

Bei einem festlichen Empfang mit Liedbeiträgen des Tenors Karl-Heinz Wenzel, der Liedertafel Wichdorf und des Kirchenchores Niedenstein erhielt der gebürtige Kasseläner Hans- Hermann Spitzer im Hotel Sauer das Bundesverdienstkreuz.

In seiner Ansprache würdigte Weinmeister das über Jahrzehnte andauernde Engagement Spitzers im musikalischen Bereich. „Mit dem Bundesverdienstkreuz werden Mitbürger ausgezeichnet, die sich für die Gesellschaft besonders eingesetzt haben und sich um ihre Mitmenschen verdient gemacht haben,” erläuterte der Politiker und hob besonders das langjährige ehrenamtliche Engagement des 67-Jährigen hervor.

So habe sich der Wahlniedensteiner außerordentlich im kulturellen Bereich engagiert, besonders in den heimischen Chören und im Präsidium des Mitteldeutschen Sängerbundes (MSB) eingebracht. Hans-Hermann Spitzer, der auch den Ehrenbrief des Landes trägt, lobte besonders seine Familie: „Ohne eure Unterstützung und euer Verständnis wäre das alles nicht möglich gewesen.” Nur zwei Stunden später war Weinmeister Gast im kleinen, aber feinen Kulturhaus Synagoge in Gudensberg und überreichte den Orden an den Wahl-Gudensberger Prof. Dr. Herbert Haf.

Weit über das normale Maß hinaus habe sich Prof. Haf über viele Jahre hinaus ehrenamtlich und in vielfältiger Weise engagiert und sich um internationale Integration im Zeichen der Wissenschaft bemüht, sagte der Staatssekretär in seiner Ansprache. Weinmeister betonte auch Hafs außerordentlichen Einsatz im kirchlichen Bereich. Neben der Mitgliedschaft in der Gemeindeleitung der Freien evangelischen Gemeinde Kassel-Wilhelmshöhe, der er bis zum Jahr 1998 angehörte, war er 2001 Mitbegründer des Arbeitskreises „Anstöße – Christen mischen sich ein”, dem er bis zum heutigen Tage vorsitzt.

Prof. Haf habe sich im Rahmen seiner Arbeit bei der Studentenmission in Deutschland insbesondere für die Integration von ausländischen Studenten eingesetzt und Vorträge zum Grenzbereich zwischen Wissenschaft und Glauben gehalten.

Seit dem Jahr 2003 ist Haf zudem Vorsitzender der Ethikkommission des Elisabeth- Krankenhauses in Kassel sowie Vorsitzender der Naturwissenschaftlich/Medizinschen Gesellschaft Kassel. Prof. Herbert Hafs Dank für den familiären Rückhalt galt Ehefrau Hildegund und den Kindern Andrea, Michael und Markus.

Von Rosemarie Först

Quelle: HNA

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