Verkehrs- und Gewerbeverein Oberaula: 150 Kinder gingen am Osterteich auf Suche

750 Eier versteckt im Gras

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Stolze Beute: Angelina Wicke (links) und Sally Heyde suchten mit vielen anderen Kindern am Samstagnachmittag das Areal rund um den Osterteich in Oberaula ab.

Oberaula. Nicht nur Melissa John kam als Osterhase verkleidet am Samstagnachmittag in Oberaula ordentlich ins Schwitzen: Auch die Helfer um Ute Battenberg und die Landfrauen hatten am Osterteich alle Hände voll zu tun.

150 Kinder strömten mit ihren Eltern und Großeltern an das kleine Gewässer, um im hohen Gras auf Ostereiersuche zu gehen. Organisiert worden war das Spektakel zum 18. Mal vom Verkehrs- und Gewerbeverein.

Doch bevor sich Körbchen um Körbchen der Kinder füllten, schlüpften die Helfer in die Rolle des Osterhasens: Kurz nach Mittag verteilten sie 750 hart gekochte und bunt gefärbte Eier auf dem Areal. Kurz nach halb Drei wurde es dann richtig spannend: Die gewieften Sammler kamen mit Tüten und Taschen und warteten mit großen Augen auf den ersehnten Startschuss.

In froher Erwartung: Kam erklang das Startsignal, stürmte die Meute auch schon los.

Doch zuvor stimmten die Volkstanzmäuse unter der Leitung von Cornelia Becker und die Tanzgruppe Funky-Girls mit Leiterin Lisa Pfalzgraf musikalisch auf die Suchaktion ein. Ute Battenberg machte es dann richtig spannend: Hinter weiß-rotem Flatterband formierte sich die Meute, manche tänzelten aufgeregt hin und her oder wünschten sich gegenseitig Glück. Kaum gab das Band den Weg frei, stürmten die Kinder los und schwärmten wie eifrige Bienchen über das Gelände. „Diesmal ist es schwieriger, das Gras ist ziemlich hoch“, erklärte Ute Battenberg.

Prüfender Blick nach unten

Den Blick suchend nach unten gerichtet, sausten die Kinder entlang des Teiches und durch die Wiesen und klaubten ein Ei nach dem anderen auf. Nach knapp 20 Minuten war die Fläche buchstäblich bis zum letzten Grashalm abgesucht. Angelina Wicke (9) aus Friedigerode und Sally Heyde (9) aus Wahlshausen strahlten über ihre reiche Beute. Auch Justin (8) und Jaden (5) Lieberum freuten sich riesig: „Aber wir haben heute auch schon Eier gefärbt“, erzählten die Jungs.

Die süße Last wanderte deshalb auch meist in die Hände von Mama oder Papa: Nach der anstrengenden Suche waren die nämlich meist fürs Nachhausetragen zuständig. Doch vorher genossen die meisten Besucher das tolle Wetter bei Kaffee und Kuchen der Landfrauen. Bei einer Auswahl von zehn Torten war sicher für jeden etwas dabei.

Quelle: HNA

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