Einbruchsserie: Polizei nimmt Rumänen aus Wolfhagen fest

Wolfhagen/Kassel. Die Kasseler Polizei hat einer mutmaßlichen Einbrecherbande das Handwerk gelegt: Die fünf Männer aus Rumänien sollen in den vergangenen Monaten für elf Taten in Nord- und Osthessen verantwortlich sein. Der dabei entstandene Schaden liege nach ersten Schätzungen im hohen fünfstelligen Bereich.

Wolfhagen/Kassel. Sie waren laut den Ermittlern auch in den Kreisteilen Wolfhagen und Hofgeismar aktiv.

Wie Staatsanwaltschaft und Polizei nun mitteilen, gingen die Verdächtigen der Kasseler Kripo ins Netz. Nachdem gegen die Männer im Alter von 21 bis 26 Jahren Haftbefehle vorlagen, schlugen das Mobile Einsatzkommando Kassel (MEK) und die Operative Einheit der Kripo zu. Die Verdächtigen sitzen nun in Untersuchungshaft.

Im Februar dieses Jahres sei die Bande ins Visier der Ermittler geraten. Die fünf Männer sollen in unterschiedlichen Besetzungen Einbrüche in der Stadt- und im Landkreis Kassel, sowie im Landkreis Waldeck-Frankenberg und im Bereich des Polizeipräsidiums Osthessen verübt haben. Ihr Domizil hatten vier Männer im Bereich Wolfhagen. Der fünfte kam aus dem Raum Fulda.

Sie sollen unter anderem Ende Februar in eine Tankstelle in Espenau eingebrochen sein, in ein Café in Kassel, in eine Tankstelle in Calden, in ein Schreibwarengeschäft in Baunatal und in einen Imbiss in Naumburg.

In den überwiegenden Fällen hatten die Täter es auf Zigaretten, Bargeld und Spirituosen abgesehen. An einigen Tatorten nahmen sie auch ganze Tresore mit oder brachen die Stahlschränke noch vor Ort auf, um Wertgegenstände zu erbeuten.

Bei den jeweiligen Wohnungsdurchsuchungen fanden die Ermittler unter anderem auch einige mit Treibstoff gefüllte Kanister, die sicherlich auch aus Diebstählen stammten. Für wie viele Taten die mutmaßliche Einbrecherbande möglicherweise noch in Frage kommt, werde noch ermittelt. (gör)

Quelle: HNA

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