Naturfotograf Manfred Delpho stellt Bilder aus der Grimm-Heimat in der VR-Bank aus

Eindrucksvolle Blickfänge

Verwunschene Eiche: Der Rheinhardswald bietet zahlreiche tolle Motive für Fotografen. Foto: Delpho/nh

Schwalmstadt. Märchenhaft und verwunschen sind die Wälder Nordhessens vielerorts. Der Naturfotograf Manfred Delpho hat ihren Zauber mit seiner Kamera eingefangen. Entstanden sind eindrucksvolle Bilder, die den Facettenreichtum der heimischen Wälder zeigen.

Einige seiner schönsten Fotos sind nun im Rahmen der Ausstellung „Waldgeschichten aus der Heimat der Brüder Grimm“ zu sehen, die noch bis zum 4. September in der Filiale der VR-Bank Hessenland in Treysa zu sehen ist. Anschließend geht die Ausstellung auf eine Reise durch die Region.

Der Wald taucht in vielen Grimmschen Märchen auf. Mal als Schutzraum und Versteck, ein anderes Mal als bedrohliche Kulisse oder als Wohnort fantastischer Wesen. In den Fotos von Manfred Delpho kann man den Märchenwald mit all seinen Facetten wieder finden: Urwüchsige Eichen, die wie versteinerte Riesen aussehen. Ein Märchenschloss, weithin sichtbar auf einem bewaldeten Hügel. Buchenstämme, die sich dunkel vor dichtem Nebel abzeichnen. Zitate aus den Märchen der Brüder Grimm ergänzen die Foto-Ausstellung und zeigen, welche Bedeutung der Wald als Schauplatz der Märchen hat.

Erste Station für die Wanderausstellung ist das Rotkäppchenland, also die Gegend rund um Schwalm und Knüll, in der das Märchen vom Rotkäppchen zu Hause ist.

Die nächste Station der Grimm-Wanderausstellung ist dann die Markthalle in Kassel, wo sie ab dem 11. September zu sehen sein wird. (dag)

Quelle: HNA

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