Feuerrede diesmal pro Windenergie im Knüll

Eine Feier rund um das Johannisfeuer

Schwungvoll: Die Trachtengruppe Röllshausen führte sechs Tänze Tracht auf.

Schwarzenborn. Die Johannisfeier am Knüllköpfchen wurde dieses Jahr in die Kulturhalle Schwarzenborn verlegt. Das regnerische Wetter erlaubte eine Aufführung der Trachtengruppe Röllshausen auf dem Knüllköfchen nicht, da die wertvollen Trachten vor dem Regen geschützt werden müssen. Die Landfrauen ermöglichten diese Verlegung, sie richteten den Raum kurzfristig her.

Eröffnet wurde die Johannisfeier von dem Posaunenchor Schwarzenborn unter der Leitung von Jürgen Liebermann. Gemeinsam mit dem Posaunenchor sangen die Besucher der Johannisfeier die Lieder „Geh aus mein Herz und suche Freud“ und „Mein Dörflein am Knüll“.

Anschließend begrüßten die Vorsitzende der Vereinsgemeinschaft Schwarzenborn, Marion Schorakt, und der Bürgermeister der Stadt Schwarzenborn, Jürgen Kaufmann, die Besucher. Unter denen waren auch viele Bundeswehrsodaten. Die Trachtengruppe Röllshausen führte Tänze auf und begeisterte damit das Publikum. „Wir sind die Feuergeister“ sangen die Kinder der Knüllköpfchenschule und begleiteten ihren Gesang mit einer Trommel.

„Was der Einzelne nicht schafft, schaffen viele“, sagte der VR-Bank-Direktor Werner Braun in seiner Feuerrede, zu deren Beginn das Knüllköpfchen gerade in das Licht der untergehenden Sonne getaucht wurde. Werner Braun, der Aufsichtsratsvorsitzender der Energiegenossenschaft Schwalm-Knüll ist, thematisierte die Energiegewinnung durch Windräder.

Zukunft für Wind

Windenergie wird laut Braun in Zukunft eine große Bedeutung in der Höhenlage Knüll haben.

Die Feuerwehr brannte im Verlauf der Feier das Feuer auf dem Knüllköpfchen ab.

Veranstaltet wurde die traditionelle Johannisfeier von der Stadt Schwarzenborn und deren Vereinsgemeinschaft. (bf) Fotos:  Orth

Quelle: HNA

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