Jugendfeuerwehren kämpften um Leistungsspange Jugendflamme

Gut gekoppelt ist halb gewonnen: Patrick Lichtenthäler, Daniel Marker, Fabian Heerdt und Christian Nickl aus Wichdorf bei der Arbeit an den Saugschläuchen. Fotos: Zerhau

Uttershausen. Der Sportplatz in Wabern war am Wochenende fest in der Hand der Feuerwehr: 149 Jungen und Mädchen aus dem Bereich des Kreisfeuerwehrverbandes Fritzlar-Homberg traten gegeneinander an, um die Bedingungen für die Leistungsspange Jugendflamme zu erfüllen.

Den Gruppen aus jeweils neun Jugendlichen wurden fünf Prüfungsaufgaben gestellt: Im ersten Prüfungsbereich wurde das Wissen der Nachwuchs-Einsatzkräfte über die Feuerwehr in Theorie und Praxis geprüft. Dazu mussten sie einen Löschangriff simulieren, bei dem die Schlauchleitung von der Wasserentnahmestelle zu drei Einsatzstellen gelegt wurde, dann Fragen rund um die Feuerwehr beantworten.

Im zweiten Prüfungsbereich war Sportlichkeit gefragt: Zunächst mussten acht C-Schläuche aneinander gekoppelt und in einer langen Reihe so verlegt werden, dass sie nicht verdrehten. Anschließend mussten die Gruppenmitglieder beim Staffellauf die Distanz von 1600 Metern bewältigen und beim Kugelstoßen zusammengerechnet eine Weite von 55 Metern erreichen.

„Diese Leistungsspange ist die höchste Auszeichnung in der Deutschen Jugendfeuerwehr", sagte Kreisjugendfeuerwehrwart Björn Nöchel. Alle 149 Jugendlichen hätten die Bedingungen für die Leistungsspange erfüllt, teilte er mit.

Quelle: HNA

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