Schlagerparty der Eddernarren: Zwei Sänger sorgten für gute Laune

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Ein Profi am Mikrofon: Annelie Michel sorgte als Andrea-Berg-Double für gute Stimmung bei der Schlagerparty in Fritzlar.

Fritzlar. Zwei Sängerinnen und ein Sänger sollten bei der Schlagerparty der Eddernarren für Stimmung sorgen, und in zwei Fällen gelang das auch - in einem Fall nicht.

Sylvia Martens enttäuschte das Publikum, weil sie – kaum hatte sie ihren ersten Song „Starke Frauen“ gesungen – wegen eines technischen Problems die Bühne verließ. Die Technik lief bald wieder, doch die Sängerin tauchte nicht wieder auf. Ende der Vorstellung.

Annelie Michel als Andrea-Berg-Double erfüllte mit ihrer Show hingegen voll die Erwartungen der 150 Besucher. Sie ist keine Unbekannte in der Region, denn sie war schon beim großen Open-Air in Niedermöllrich und beim Heimatfest in Borken zu Gast gewesen.

90 Minuten-Auftritt

Mit dem Berg-Song „Gefühle haben Schweigepflicht“ begann sie ihren 90-minütigen Auftritt. Bei ihren Ausflügen ins Publikum animierte sie die Zuhörer zum Mitsingen. „Du hast mich tausendmal belogen“ und „Schenk mir einen Stern“ brachten den Saal in Stimmung.

Zum Abschluss präsentierte die Künstlerin ihre ersten beiden eigenen Titel: „Warum tust Du mir das an“ und „Die Nacht der Sünde“. Belohnt wurde sie mit viel Beifall des Publikums, das noch einige Zugaben zu hören bekam.

Nach dem überrraschenden Abgang von Sylvia Martens kam mit Achim Köllen ein Künstler auf die Bühne, der sich als Vollprofi präsentierte. Ohne lange zu zögern sprang er auf die Bühne und begann seinen Auftritt vorzeitig und ließ erst gar keinen Unmut wegen des Kurzauftritts seiner Vorgängerin aufkommen.

Schon sein erstes Lied „Barfuß durch die Hölle“ sorgte dafür, dass es voll wurde auf der Tanzfläche. Köllen verbreitete Mallorca-Feeling, dazu wurde gesungen, getanzt und geschunkelt. Köllen, der direkt von der spanischen Ferieninsel kam, hatte am Tag zuvor noch vor 5000 Zuhörern einen Auftritt.

Malle-Medley kam gut an

Spätestens beim Malle-Medley war die Stimmung bestens. Der Frauenschwarm sang sich in die Herzen des Publikums. Zuhörer und Tanzwütige kamen voll auf ihre Kosten. Die Schlagernacht hätte mehr Besucher verdient gehabt.

Von Peter Büchling

Quelle: HNA

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