Madener Firma EFP bietet modernes Sicherheitspaket für Haus und Wohnung an

Eine recht smarte Steuerung

Kontrolle vom Tablet oder Smartphone: Florian Schmidt mit der neuesten Entwicklung seiner Firma. Hinten an der Wand zu sehen ist die Zentrale, die per berührungsempfindlichen Bildschirm bedient wird. Foto: ula

Gudensberg. Florian Schmidt und seine Mitarbeiter liegen nicht auf der faulen Haut und wollen Einbrecher-Banden das Leben so schwer wie möglich machen. Die Experten für Sicherheit und Steuerungstechnik aus Gudensberg-Maden haben vor sieben Jahren ihre zentral gesteuerte Alarmanlage mit Sensoren an Fenstern entwickelt und patentieren lassen – jetzt wurde das Angebot weiterentwickelt und auf den neuesten Stand der Technik gebracht.

Florian Schmidt (27), Geschäftsführer der Firma Electronic Facility Performance, kurz EFP, hält das aktuelle Produkt der Marke Eimsig in den Händen: Ein Tablet-Computer, mit dem man über eine zentrale Einheit viele technische Einrichtungen im Haus kontrollieren und steuern kann. „Das geht auch mit jedem Smartphone“, sagt er - und nicht von ungefähr heißt das Sicherheitspaket jetzt „smarthome“, schlaues Heim.

Grundsätzlich funktioniert das so: Die zentrale Einheit, irgendwo im Haus oder in einer Wohnung installiert, steuert über Funk diverse Geräte: • Rollläden können geschlossen oder geöffnet werden, • Heizkörper kann man auf- oder abdrehen, • das Licht aus- oder anschalten, • die Alarmanlage wird scharf oder ausgestellt, • Kontrolle, ob Fenster gekippt, offen oder geschlossen sind.

Das Paket sei beliebig erweiterbar, sagt Florian Schmidt. Auch eine Kamera, die im Haus installiert ist, oder Brandmelder lassen sich über die zentrale Einheit bedienen und kontrollieren – sogar aus der Ferne, über das Internet.

Rollläden von ferne öffnen

Wer etwa, wenn er unterwegs ist, wissen will, ob Fenster noch offen sind, kann das auf seinem Smartphone sehen. Er ist über eine App und das Internet mit der Hauszentrale verbunden. Auch Rollläden kann er übers Handy schließen, falls er das vergessen hat, und schon mal die Heizung aufdrehen, damit es warm ist, wenn er nach Hause kommt. Und das Licht frühzeitig anschalten.

Sollte jemand versuchen einzubrechen, melden das die Sensoren an den Fenstern, bevor das Fenster offen ist. Die Alarmanlage geht sofort los, die Sirene ist unüberhörbar. „Das mit den Fenstern war unsere erste Idee, wir kommen ja aus dem Fensterbau“, sagt Schmidt. Man habe sich mit den Kunden und deren Bedürfnissen weiterentwickelt.

Für das „smarthome“-Prinzip hat EFP erneut ein Patent angemeldet. Schmidt ist davon überzeugt, weil es weitgehend kostenfrei und ohne Server funktioniere und leicht zu handhaben sei. Und es sei bezahlbar: Für ein Haus mit zehn Fenstern rechnet er mit Kosten für die Grundausstattung von 2000 bis 2500 Euro. (ula)

Quelle: HNA

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