33. Burgbergfestival: Eine Show nach der Show

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Immer im Blickkontakt: Das Burgbergfestival findet in diesem Jahr erstmals am Stellberg in Homberg statt.

Homberg. Eigentlich sind die Organisatoren des Burgbergfestivals längst ein eingespieltes Team, doch ist in diesem Jahr auch für sie nichts, wie es einmal war.

Denn erstmals findet das Festival nicht auf dem Burgberg sondern am Stellberg statt. Und somit ist auch für die Macher vieles ganz neu. Und auch für die Zuschauer wird sich nicht nur der Veranstaltungsort ändern, verraten Andrea Wetzel und Susanne Iwe, Pressesprecherinnen des Burgbergfestivals.

„Wir werden eine kleinere, zweite Bühne haben. Darauf wird es Musik geben und zwar immer dann, wenn zum Beispiel die große Bühne umgebaut wird“, erklärt Wetzel. Dann wird Singer-Songwriter Stefan Otto auf seiner Bully-Stage spielen. Früher habe man so ein Angebot auch auf dem Burgberg gemacht, doch wegen des großen logistischen Aufwands dann irgendwann eingestampft.

Zwei neue Angebote

Überhaupt mache das Gelände am Stellberg so manches einfacher. Allein der Aufbau der Bühne werde dadurch leichter, ist Iwe überzeugt. Denn der Laster, der die Bühnenelemente liefert, kann direkt bis an das Gelände fahren. Das sei auf dem Burgberg nicht möglich gewesen.

Auch weil der Auf- und Abbau vermutlich nicht ganz so schweißtreibend sein wird, haben die Festival-Macher gleich zwei besondere Angebote für die Besucher: Es wird eine Aftershow-Party geben. „Die Besucher müssen diesmal nicht gleich nach dem Auftritt der letzten Band das Gelände verlassen. Es wird noch Musik geben und wir erhoffen uns davon eine tolle Festivalatmosphäre“, sagt Iwe.

Zudem gibt es erstmals für Camper ein Frühstücks-Angebot. „Für fünf Euro gibt es ein Frühstück samt Kaffee. Man muss sich dafür aber am Abend vorher anmelden“, erklärt Wetzel.

Neu ist auch, dass es dem Team gelungen ist, mit 3A eine weitere, noch junge Band zu engagieren. „Sie werden rocken“, sagt Iwe. Der Ursprung des Namens 3A ist schnell erklärt. Die Band aus Geldern am Niederrhein besteht aus drei Brüdern, deren Vornamen jeweils mit dem Buchstaben A beginnen – Aaron, Abel und Adam. „Zusammen machen sie deutschsprachigen Rock mit Pop-Anteil.“

Noch 18 Tage, dann ist es soweit, dann werden nicht nur 3A, sondern auch Bands wie die Killerpilze und Emil Bulls auf dem Gelände am Stellberg für Stimmung sorgen. Der Plan, was wo auf dem Gelände stehen wird, ist fast fertig. Fest steht bereits, dass die Bühne vom Wohngebiet abgewandt stehen wird, damit der Schall nicht dorthin geleitet wird.

Doch bis die ersten Bässe auf der Bühne aufgedreht werden, gibt es für die Organisatoren noch viel zu tun. Und weil das so ist, sind wie in jedem Jahr wieder viele Helfer gefragt. „Wir hatten immer um die 100 Helfer, die beim Auf- und Abbau kräftig angepackt haben“, sagt Wetzel und hofft erneut auf Unterstützung.

Quelle: HNA

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