Eltern sollen ABC-Schützen auf Gefahrenstellen hinweisen

Einige Schulwege sind nicht sicher

Wolfhagen. Für die Schulanfänger fängt am 13. August in Hessen mit dem Beginn der Schulzeit ein spannender, neuer Lebensabschnitt an. Den Weg zur Grundschule müssen die Fünf- bis Siebenjährigen dann fast täglich absolvieren. Hierbei lauern viele Gefahren.

Einige Grundschulen im Altkreis Wolfhagen lassen den Verkehr vor den Schulen zu Schulbeginn verstärkt durch Ordnungspersonal kontrollieren. So die Christine-Brückner-Schule wie auch die Elbetalschule in Naumburg. Dort herrscht wegen der Vollsperrung der Fritzlarer Straße aktuell ein erhöhtes Verkehrsaufkommen. „Auf die Sicherung des Schulwegs am Kuhberg hat die Stadt Naumburg in Abstimmung mit der Elbetalschule und dem Ordnungsbehördenbezirk vor dem Schulbeginn in der nächsten Woche besonders geachtet“, sagt Udo Umbach, Erster Stadtrat. So werde unter anderem ein Teil des Gehwegs durch zusätzliche Markierungen deutlicher von der Fahrbahn abgegrenzt. Die Vollsperrung der Fritzlarer Straße bestehe allerdings wohl noch für zwei Wochen. Die Straße bleibe daher im Fokus der Ordnungsbeamten.

Problematisch ist auch die Umleitung des Verkehrs über die Dörnberger Straße in Zierenberg. Direkt vor der Schule gibt es keinen Zebrastreifen und keine Ampel. „Ein neuer Überweg ist schon beantragt, da steht die Entscheidung des Landes allerdings aus“, so Christian Fischer vom Bauamt Zierenberg.

Das Polizeipräsidium Nordhessen empfiehlt, dass die Kinder mit den Eltern, Geschwistern oder Großeltern den Weg zur Schule und von dort nach Hause vor dem Start üben. „Kinder sind nicht in der Lage, Entfernungen und Geschwindigkeiten richtig abschätzen zu können“, sagt Hauptkommissar Jürgen Schnittger vom Verkehrserziehungsdienst der nordhessischen Polizei. Hintergrund, Zum Tage,

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Von Nicole Flöper

Quelle: HNA

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