Karten zum Fest der Gemeinde Bad Emstal wird von Kindergarten-Kindern gemalt

Einmalige Weihnachtspost

Helfer des Christkinds: Mädchen und Jungen der drei Bad Emstaler Kindertagesstätten, hier im Sander Hummelnest, gestalten die Weihnachtsgrußkarten der Gemeinde. Hinten (von links) Daniela Bernhardt, Johanna Kretzschmar (DRK), Bürgermeister Ralf Pfeiffer, Karin Hermann und Johanna Reitze. Foto: Michl

Bad Emstal. Die 150 Mädchen und Jungen der drei Bad Emstaler Kindertagesstätten Hummelnest, Zwergenhöhle (beide Sand) und Spatzennest (Balhorn) waren in ihrem Element, als sie sich als Helfer des Christkinds betätigen durften. Sie malten mit Farb- und Filzstiften oder Schablonen in Wischtechnik Tannenbäume, Sterne, Engel und andere weihnachtliche Motive auf weiße Doppelkarten, beklebten das eine oder andere von ihnen geschaffe Kunstwerk zusätzlich noch mit Glitter und Glitzersternen.

Über 200 dieser Weihnachtsgrußkarten, jede davon ein Unikat, fertigten die Kindergarten-Kinder an. Auf der Rückseite sind der Vorname des jeweiligen kleinen Künstlers, sein Alter sowie die von ihm besuchte Kindertagesstätte aufgedruckt.

Erstmals versendet die Gemeinde Bad Emstal nicht maschinell vorgedruckte Weihnachtsgrüße an die über 200 Empfänger in Nah und Fern, sondern Wünsche zum Christfest aus Kinderhand. Bürgermeister Ralf Pfeiffer: „Mit dieser Aktion will die Gemeinde kein Geld sparen, und leistet auch keiner Kinderarbeit Vorschub.“ Man wolle vielmehr - und dies finden auch die Kita-Mitarbeitern und der Träger der Betreuungseinrichtungen gut - den gemeindlichen Weihnachtswünschen eine persönliche und pfiffige Note geben. „Jeder Adressat erhält eine einmalige und einzigartige Grußkarte und erfährt auch auf der Rückseite, wer sie gestaltet hat.“

Den Kindern jedenfalls machte das Bemalen und Bekleben der Weihnachtskarten riesigen Spaß. Mit Begeisterung und Feuereifer gingen sie unter Anleitung ihrer Betreuer ans Werk, präsentierten dann stolz und glücklich ihre kleinen Kunstwerke. Und die Kleinen hatten so genau und gut gearbeitet, dass keine einzige Karte als Ausschuss im Papierkorb landete. (zih)

Quelle: HNA

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