Parlament stimmt für Schulumwandlung

Einmütiges Ja zur IGS

Hans-Georg Albert

Guxhagen. Das Guxhagener Parlament hat sich einmütig für die Umwandlung der örtlichen kooperativen in eine integrierte Gesamtschule (IGS) ausgesprochen. Das Signal sandten die Gemeindevertreter während einer Sitzung am Dienstagabend aus. Die Entscheidung in der Sache selbst kann das Parlament nicht fällen.

Einen Antrag auf Umwandlung der Schule hatte die SPD-Fraktion eingebracht. Gemeindevertreter Hans-Georg Albert sagte unter anderem zum Vorstoß seiner Partei, Guxhagen habe 35 Jahre lang eine sehr erfolgreiche IGS gehabt. Schulpolitische Entscheidungen rund um das Turboabitur und Signale aus der Elternschaft hätten die Schule dann vor Jahren veranlasst, eine kooperative Schulform mit Haupt-, Real- und Gymnasialzweig anzubieten. Aufgrund vieler Probleme wolle man die Schule nun wieder in eine integrierte wandeln. Diesen Wunsch habe auch die Elternschaft, die weg wolle von der verkürzten Gymnasialzeit. Dabei wolle man mit einem engagierten Kollegium nicht nur zurück zur integrierten Schulform mit Unterrichtsangeboten für alle und nach Leistung differenziert, sondern die Schulform selbst gegenüber dem Guxhagener Ursprungsmodell optimieren.

Sprecher der Fraktionen begrüßten den Vorstoß. Dabei sagte Martin Graefe (CDU), man stimme dem Antrag zu, weil man das Ansinnen unterstütze. Guxhagener Schüler hätten im Regelfall nach ihrem Schulabschluss kein Problem im weiterführenden Bildungsbereich oder im Berufsleben.

Ulrich Wiegand (GL) wies darauf hin, dass das Parlament keine Entscheidung treffen könne. Gleichwohl hat das Ja der Gemeindevertreter im Entscheidungsprozess laut Hans-Georg Albert einen hohen Stellenwert. (lgr)

Quelle: HNA

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