THW Wolfhagen sicherte Neubaugebiet in Reinhardshagen gegen Wassermassen

Zum Einsatz an die Weser

Bestens ausgerüstet: Über Schläuche mit einer Gesamtlänge von einem Kilometer wurde das Wasser in die Weser gepumpt. Foto:  nh

Wolfhagen. Voraussichtlich noch bis Sonntagabend werden Mitglieder des Technischen Hilfswerkes Wolfhagen an der Weser bei Reinhardshagen im Einsatz sein. Die THW-Spezialisten der Wasserschaden-/Pumpengruppe wurden nach Einsetzen der Schneeschmelze alarmiert, als der Pegel der Weser durch das Tauwasser stetig anstieg. Mit 14 Helfern rückten die Wolfhager an und mit Pumpen, die zusammen eine Leistung von 25 000 Litern pro Minute bringen.

Da der Wasserpegel der Weser ab 3,70 Meter auf dem selben Niveau liegt wie der in die Weser einlaufende Kanal zum Abführen des Oberflächenwassers aus dem nahe gelegenen Neubaugebiet, musste die Gemeinde die für diesen Fall vorgesehene Hochwasserschleuse schließen, erklärte Garry Simshäuser vom THW Wolfhagen. Das Problem: Das angestaute Oberflächenwasser sammelte sich rasend schnell im Becken hinter der Schleuse und drohte, sämtliche Keller des Baugebietes zu fluten.

Rettung brachte das THW mit seinem Hochleistungspumpen. Der Pegel konnte im Rückhaltebecken auf Normalniveau gesenkt und gehalten werden. Weil vom Deutschen Wetterdienst weitere Regenfälle vorhergesagt worden sind, bleiben die Spezialisten des Technischen Hilfswerkes aus Wolfhagen voraussichtlich noch bis Sonntagabend an der Weser. (nom)

Quelle: HNA

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