Eine Ortswehr macht dicht

Einsatzabteilungen in Büchenwerra und Ellenberg schließen sich zusammen

Nachbarn schließen sich zusammen: Das Ellenberger Feuerwehrhaus dient künftig als Stützpunkt – unten die Feuerwehrgarage Büchenwerra und die Fuldabrücke nach Ellenberg. Fotos: Grugel

Guxhagen. Die Feuerwehren Büchenwerra und Ellenberg fusionieren. Diesem Plan der Ortsteilwehren stimmten die Gemeindevertreter am Donnerstagabend zu.

Grund für den Zusammenschluss ist Personalmangel im nur 180 Einwohner starken Büchenwerra, erklärte Bürgermeister Edgar Slawik. „Wenn man keine Leute hat, kann man keine Einsatzabteilung mehr bilden“, sagte dazu Ulrich Wiegand (GL). Martin Graefe (CDU) wies darauf hin, dass der Zusammenschluss der Wehren eigentlich schon Realität sei. Rainer Kramm (SPD) warb dafür, das Tragkraftspritzenfahrzeug aus Büchenwerra weiter zu nutzen.

Das Parlament bedauerte, erstmals einer Fusion von Ortswehren zustimmen zu müssen, um den Brandschutz gewährleisten zu können. Gleichzeitig lobten die Gemeindevertreter die Arbeit der Brandschützer. Manfred Hollstein (Bündnisgrüne) sagte: „Die Feuerwehren machen einen ganz tollen Job.“

Laut Slawik werden sechs Aktive aus Büchenwerra künftig in Ellenberg mitmachen. Die zehnminütige Hilfsfrist werde in beiden Ortsteilen eingehalten. In der Feuerwehrgarage Büchenwerra werde künftig ein Strahlenspürtruppfahrzeug untergebracht. So werde in der Kerngemeinde Platz für ein Rettungsboot geschaffen. (lgr)

Quelle: HNA

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