„Einstein on Tour“: Mobiler Unterricht an Wilhelm-Filchner-Schule

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Astrophysik: Mit Fachlehrer Uli Burger sausten Lukas Raschendorfer und Enzo Volkmann durch die Galaxi auf der Suche nach Schwarzen Löchern.

Wolfhagen. Wie Astronauten im Weltall fühlten sich jetzt die Schüler der gymnasialen Klassen sieben bis 13 der Wolfhager Wilhelm-Filchner-Schule: Sie fegten auf dem Fahrrad in Lichtgeschwindigkeit durch die Straßen der Universitätsstadt Tübingen und legten dabei in der Sekunde 299.792.458 Meter zurück.

Das entspricht rund 300.000 Kilometer in der Sekunde, beziehungsweise etwa eine Milliarde Kilometer in der Stunde.

Oder sie kurvten durch die Galaxis auf den Spuren der „Schwarzen Löcher.“ Natürlich nicht in Wirklichkeit, sondern mit Computersimulationen im mobilen Unterricht „Einstein on Tour“.

Denn mithilfe dieser Simulation lernten sie die vom deutschen Physiker Albert Einstein (1879 – 1955) begründete Relativitätstheorie interaktiv kennen.

Initiiert von Fachlehrer Uli Burger machte das Einstein-Mobil 14 Tage lang Station an der Schule. Die Mädchen und Jungen bekamen unter Anleitung von älteren Physik-Leistungsfach-Schülern der Klasse 13 und mit Hilfe der interaktiven Lernmodule einmalige Erfahrung vermittelt.

So zum Beispiel das Radfahren in Lichtgeschwindigkeit, eine rasante Flugsimulation durch eine unbekannte Insellandschaft oder das Spiel mit einem Schwarzen Loch. Neben den eigenen praktischen Versuchen bekamen die Schülerinnen und Schüler anhand von kurzen Erklärungsfilmen die wichtigsten Effekte des relativistischen Sehens – insbesondere die Verzerrungen – die spezielle sowie die allgemeine Relativitätstheorie und die Effekte der Lichtablenkung auf einfachen Grundlagen Schritt für Schritt näher gebracht.

Träger des Projekts „Einstein on Tour“ ist die Stiftung Interaktive Astronomie und Astrophysik mit Sitz in Tübingen. (zih)

Quelle: HNA

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