Elisabeth-Selbert-Schüler schnupperten Highschool-Luft in den USA

Eintauchen in neue Welt

Genossen vor allem die Ausflüge: Die Zierenberger Elisabeth-Selbert-Schüler erkundeten während ihrer dreiwöchigen US-Austauschzeit das kalifornische Umland. Das Gruppenfoto entstand im Naturschutzgebiet bei Point Lobos. Foto: nh

Zierenberg. Einmal über den großen Teich und eintauchen in die neue Welt: Ein Traum, der für 18 Schüler der Zierenberger Elisabeth-Selbert-Schule wahr wurde, die jetzt Highschool-Luft schnuppern durften.

Der Austausch führte die Neuntklässler mit ihren Lehrerinnen Ulrike Burgheim und Karin Jordan erstmals im Rahmen des GAPP (German American Partnership Program) an die kalifornische Watsonville-Highschool.

Luxushotel war zwar nicht angesagt, dafür gab es netten Anschluss in den Gastfamilien, die überwiegend mexikanischer Herkunft waren. Beste Gelegenheit, neben der amerikanischen auch die mexikanische Kultur kennen zu lernen.

Wie es sich für einen Austausch gehört, besteht der Tag keinesfalls nur aus Sightseeing, denn im Mittelpunkt stand der Besuch der Schule. Die Selbert-Schüler nahmen täglich von 8 bis 15 Uhr am Unterricht der Watsonville-Highschool teil, die von etwa 2200 Schülern während ihrer letzten vier Schuljahre besucht wird.

Doch Schule darf nicht alles sein, und so machten sich die USA-Fans auf, um die Vielseitigkeit des kalifornischen Umlandes zu erkunden. Sie besuchten etwa den Henry Cowll Park mit den berühmten Redwood Bäumen und das am Meer gelegene Naturschutzgebiet um Point Lobos. Besonders beeindruckt waren sie von der Naturgewalt des Pazifischen Ozeans, die nur noch durch die Weltstadt San Francisco zu toppen war. Dort verbrachte die Gruppe die letzten drei Tage ihres dreiwöchigen Aufenthalts.

Bei strahlendem Sonnenschein wanderten die Teenager über die legendäre Golden Gate Bridge mit Blick auf Alcatraz und Innenstadt, besuchten Fisherman‘s Wharft, den Japanese Teagarden sowie die Academy of Science, das größte Naturkundemuseum der Welt. Sie bummelten durch Chinatown und die Gegend um den Union Square sowie durch das ehemalige Flowerpower Viertel in der Haight Street. Bereichert durch viele neue Erfahrungen und Eindrücke ging es schließlich zurück in die Heimat, wo sie sicher schon jetzt dem Gegenbesuch ihrer neu gewonnenen kalifornischen Freunde im Sommer nächsten Jahres entgegen fiebern. (zhf/nh)

Quelle: HNA

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