Mit Musik und guten Worten

Einweihung bei der Feuerwehr in Harle: Das Haus ist endlich fertig

Nachdenkliche Töne: Pfarrerin Iris Nebe-Wenderoth sprach zur Einweihung des Feuerwehrhauses in Harle.

Harle. Bereits im März vor einem Jahr hatte einige Mitglieder der Feuerwehr Harle ihr fabrikneues Einsatzfahrzeug in Görlitz abgeholt. Und jetzt hat das TSF-W (Tragkraftspritzenfahrzeug mit 750 Liter Wassertank, Flutlichtmast und Stromgenerator) endlich auch einen standesgemäßen Stellplatz.

Das neue Feuerwehrhaus wurde am Wochenende eingeweiht und das neue Fahrzeug offiziell in Dienst gestellt. Dazu gestaltete MEG-Nuts 112, das ist die 15-köpfige Big-Band der Feuerwehr Melsungen, den musikalischen Teil. Auch der Harler Wehrführer Markus Klik spielt in der Band mit.

Garant der Sicherheit

In ihren Grußworten stellten die Redner, darunter Bürgermeister Günter Jung, Vize-Landrat Winfried Becker, Ortsvorsteherin Alexandra Siehl und der Vorsitzende des Feuerwehrvereins, Björn Bodenhorn, klar, dass ohne die Brandschützer die Sicherheit der Einwohner in Gefahr wäre.

„Unser Dorf ist im wahrsten Sinne des Wortes reicher geworden.“

Pfarrerin Iris Nebe-Wenderoth

Sie lobten unisono den Einsatz und die Bereitschaft zum Ehrenamt bei der Feuerwehr, die zur Zeit 180 Mitglieder hat. 31 Frauen und Männer bilden die Einsatzabteilung.

Pfarrerin Iris Nebe-Wenderoth ging, bevor sie den Segen Gottes erteilte, in ihrer Rede auf Psalm 135 ein, der ein Lobgesang auf Gott ist. Die Pfarrerin erklärte, dass die Freude und Begeisterung des Verfassers auf den Leser übergreife, ganz besonders an diesem Tag, der ein Freudentag für Harle sei. „Wir in Harle haben ein neues Feuerwehrhaus samt neuem Einsatzfahrzeug. Ja, unser Dorf ist im wahrsten Sinne des Wortes reicher geworden.“

Andererseits werde in dem Psalm aber auch von den Naturgewalten gesprochen, die Nöte und Gefahren für uns Menschen bedeuteten: „Und deshalb muss Hilfe sein, deshalb muss Hilfe her. Diese Hilfe finden wir bei der Feuerwehr.“

Die Feuerwehr sei eine freiwillig organisierte Hilfe für all die Nöte, die durch Katastrophen aller Art verursacht würden.

Als christliches Zeichen für Gottes Schutz und seinen Segen überreichte die Pfarrerin dann ein kleines Kreuz mit Sonne an die Brandschützer und sagte dazu: „So wie die Sonne uns mit ihrer Wärme und ihrem Licht beschenkt, so möge auch der gute Geist Gottes Sie und Ihren Dienst behüten.“

Von Rainer Zirzow

Quelle: HNA

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