Eisenbahnfreunde Treysa feierten zweites Kesselwurst- und Lokschuppenfest

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Erlebnisreicher Tag: Leon Nemeti, Ronny Schunke, Till Pontow und Andre Heide (oben links, von links) fuhren auf der Draisine. Janosch Nemeti und Andreas Kohl grillten im Keseel (rechts). Emely Rydzon, Felix Mandt, Monika Mandt und Lukas Mandt (unten, von links) machten es sich am Sonntagmittag in einem der Abteile gemütlich.

Treysa. Hunderte Besucher zog es am Sonntag zum zweiten Kesselwurst- und Lokschuppenfest der Eisenbahnfreunde in Treysa. Gleich mehrere gute Gründe gab es zu feiern: Nämlich 70 Jahre Dampflok 52 8106 und 25 Jahre Eisenbahnfreunde.

Dass alte Loks auch bei ganz Jungen noch längst keine Auslaufmodell sind, bewiesen die vielen jungen Gäste. Der achtjährige Robin Bendit hatte Spaß beim Fahren ganz kleiner Loks. Er bestaunte die Miniaturbahnen.

Draisinen-Lenker Ronny Schunke pendelte zwischen dem Gelände und dem Lokschuppen hin und her. Mitfahrer waren unter anderem Leon Nemeti, Till Pontow und Organisator André Heide. Monika Mandt nahm mit ihren Kindern Lukas und Felix sowie Freundin Emely Rydzon lieber gemütlich im Abteil Platz.

Alle Hände voll zu tun hatten Janosch Nemeti und Andreas Koch, die im original Dampflokkessel grillten. Nicht abreißen wollte die Schlange derer, die eine Kesselwurst probieren wollten. 650 Würstchen lagen bereit: „Aber wir können jederzeit nachholen“, erklärte Heide.

Eifrig genutzt wurde auch das Angebot des Pendelverkehrs zwischen Festgelände und Bahnhof. Und eine Führung durch den Lokschuppen ließen sich viele Besucher ebenfalls nicht entgehen. Der Star des Tages war jedoch eindeutig die Diesellok 52 8106. Auf der stand zu lesen: „Ich brauche Kohle“. Und das gilt im doppelten Sinne.

Fotos: Kesselwurst- und Lokschuppenfest in Treysa

Kesselwurst- und Lokschuppenfest in Treysa

Um das alte Schätzchen wieder herrichten zu lassen, müssten die Eisenbahnfreunde 150.000 Euro aufbringen. Damit wäre die Lok wieder fahrbereit. Dezeit müssen die Freunde sogar Loks mieten, um Gäste zu befördern.

Langweilig dürfte es den Gästen am Sonntag jedenfalls nicht geworden sein: Denn neben Loks im Original und in Miniatur sorgten eine Hüpfburg, eine Schiffschaukel des Technischen Hilfswerks – die Mitglieder stellten ihre Arbeit vor – und Oldtimer für genügend Abwechslung. (zsr)

Quelle: HNA

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