Eisig schöne Häuser aus Schnee

Borken/Homberg. Das Wort Iglu bedeutet in der Sprache der Inuit so viel wie Haus. Früher schnitten sie den Schnee in große Blöcke, die sie spiralförmig zu einem Iglu aufeinander schichteten. Ganz so aufwändig sind die Schneehäuser von Leon Lengemann aus Großenenglis (kleines Bild) und Julius Mäckel aus Homberg nicht, doch haben sich die beiden Jungs viel Mühe gegeben.

Beim Schneeschippen kam dem 14-jährigen Julius die Idee zum Bau: Er legte zwei Regentonnen nebeneinander und hievte Schnee auf die Gefäße. Immer wieder begoss er den kalten Berg mit Wasser, damit es zu Eis gefror und dem Konstrukt Festigkeit gab.

Dann kreierte er die Igluform und zog die Tonnen aus dem Eis. Eines der beiden durch die Tonnen entstandenen Löcher verschloss er mit Schnee und so blieb ein Eingang ins Eishaus.

Eine ganz prächtige Burg aus Schnee hat der achtjährige Leon mit seinem Papa Bernhard Lengemann gebaut. (zty) Fotos: 1 Thiery/ 1 privat

Quelle: HNA

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