Züschener Regenbogenschule führte die Zauberflöte in der Zehntscheune auf

Von Elfen und Trollen

Zauberhaft: Die Kinder der Regenbogenschule und das Team der Jungen Oper Detmold während der Aufführung. Fotos: Büchling

Züschen. Die Grafen von Waldeck hätten ihre Freude gehabt, hätten sie die Aufführung der Kinder der Regenbogenschule in Züschen, in der ehemaligen Grafschaft beigewohnt.

Mozarts Zauberflöte spielten die Schüler der Klassen eins bis vier vor einem begeisterten Publikum in der voll besetzten Zehntscheune.

Die Junge Oper aus Detmold mit ihrem künstlerischen Leiter Stefan Lindemann und seiner Kollegin Eva Wätzig hatte in einer Projektwoche mit den 68 Kindern der Schule die Aufführung erarbeitet. Während die eine Hälfte der Kinder Sprechrollen übernahm, sangen die anderen Kinder im Chor.

Lindemann bescheinigte den jungen Talenten, dass sie sehr neugierig aber auch in kürzester Zeit sehr lernfähig gewesen seien. In einer angenehmen Atmosphäre, ohne Druck und Stress sei gearbeitet worden. Die „Zauberflöte“ von Wolfgang Amadeus Mozart zählt weltweit zu den bekanntesten und am häufigsten gespielten Opern.

Vogelfänger Papageno, Prinz Tamino und Prinzessin Pamina mit Sarastro entführen die Kinder in ein verwunschenes Land, wo sie zum Mitmachen und Mitsingen aufgefordert werden.

Im Königreich der Nacht wohnen Elfen, Zwerge, Trolle, Einhörner und Drachen. Sie hoffen alle, dass Prinz Tamino die ihm gestellten vier Aufgaben besteht. Diese Art der Erzählung wurde speziell für die Kinderaufführung gewählt. Vier ausgebildete Sänger sangen die Lieder, und die Kinder ergänzten das Stück mit Sprech- und Gesangsrollen.

Schauspielerisches Talent

Die vielen Eltern waren über das schauspielerische Talent ihrer Kinder erstaunt. Mimik, Gestik, schauspielerisches Können und Gesang wirkten so, als hätten die Kinder schon lange Zeit Theater gespielt. Stefan Lindemann rief jeden einzelnen Akteur zum Schluss noch einmal namentlich auf die Bühne, wo sich jeder seinen verdienten Beifall abholte. Die Kinder bedankten sich mit einem Geschenk bei den Mitarbeitern der jungen Oper Detmold.

Schulleiterin Kirsten Hujer sprach dem Förderverein der Regenbogenschule Dank aus, denn dieser hatte das Opern-Projekt finanziert.

Von Peter Büchling

Quelle: HNA

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