Die Realschüler an der Christophorusschule Oberurff wurden verabschiedet

Elite statt wilder Haufen

Glückliche Schulabgänger: Blick in die Reihen der Absolventen. Fotos: privat

Oberurff. Mit groovigen Klängen der CJD-Combo begann die Verabschiedungsfeier der 85 Absolventen der Realschule an der Christophorusschule in Oberurff.

Vor der Übergabe der Zeugnisse zur Mittleren Reife drückte Realschulleiter Günter Koch den Schülern der Klassen 10c, d und g, ihren Familienangehörigen, aber auch den Klassen- und Fachlehrern seinen Dank für die respektvolle und – wie sich nun zeigte – erfolgreiche Zusammenarbeit aus. Mit dem Zitat je eines Beispiels aus den Prüfungsaufgaben in Deutsch und Mathematik sensibilisierte Koch die Gäste dafür, dass die Leistungen der Schüler keineswegs leicht oder selbstverständlich waren.

Absolventin Pauline Wehlmann sagte bei ihrer Rede, dass dank der unermüdlichen Arbeit ihres Klassenlehrers Werner Müller-Klevinghaus aus dem einst „wilden Haufen“ fast schon eine Elite geworden sei. Jessica Richter und Jannis Hetzel gaben ihrem Klassenlehrer Michael Gebhardt mit auf den Weg, dass sie sich keinen besseren Klassenlehrer als ihn vorstellen könnten, er habe das bei zahlreichen Gelegenheiten unter Beweis gestellt. Stellvertretend für die 10c priesen Marie Willer, Vanessa Böth und Fabian Grüning ihren „Karli“, also Klassenlehrer Karl-Otto Barthelmey, als einen, der ihnen mehr als einmal im richtigen Moment die Augen geöffnet habe.

Nach den Grußworten von Klassenlehrern, Klassenvertretern und Schulelternbeirat sprachen Schüler aus allen drei Abschlussklassen unter der Regie von Jugenddorfpfarrer Hans-Walther Reeh Fürbitten, die, dem üblichen Ablauf von Fürbitten zum Trotz, jeweils mit herzlichem Beifall quittiert wurden.

Bei der Gelegenheit wurde auch des Klassenkameraden der 10c, Carsten Hoffmann, gedacht, der zu Beginn des Schuljahres bei einem Verkehrsunfall tödlich verunglückt war. (red)

Quelle: HNA

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