Die HNA-Party-Reporterin war beim Live-Konzert im Krachgarten

Emotionale Rockmusik

Sie machen deutschlandweit Furore: Zen Zebra aus Leipzig. Die Studenten begeisterten auch im Krachgarten.

Falkenberg. Fans von Rock- und Alternative-Musik kamen am Samstagabend im Krachgarten in Wabern-Falkenberg voll auf ihre Kosten. Zwei Band aus der Region und die Leipziger Gruppe Zen Zebra waren angekündigt.

In intimer Wohnzimmeratmosphäre machten „There´s Foxes“ aus Melsungen den Anfang. Die fünf Krachgarten-Neulinge um die bezaubernde Frontfrau und Sängerin Tamara Bodden sind alte Schulfreunde und spielen seit eineinhalb Jahren zusammen. Einordnen lässt sich ihre Musik nur schwer, umso intensiver und abwechslungsreicher sind die Songs.

Spit aus Kassel waren dieses Jahr schon auf dem Open-Flair in Eschwege zu sehen. Im Krachgarten sorgten sie für super Unterhaltung und animierten das Publikum zu herzlichen Umarmungen und entspannten Posen, um ihren melodischen Hardrock genießen zu können.

Krönung des Abends war schließlich der Auftritt der fünf sympathischen Jungs von Zen Zebra. Nach Konzerten in Berlin und Hamburg statteten die Leipziger dieses Wochenende nun auch Wabern einen Besuch ab.

Mit ihrem Debütalbum „awaystation“ touren die Studenten im Moment durch ganz Deutschland. „In diesem Album steckt viel Arbeit und Energie, es ist ein befreiendes Gefühl, es nun in den Händen zu halten“, sagt Gitarrist Eric Badstübner. Die Unterstützung durch eine professionelle Booking-Agentur und das Label 45 Record, bei dem sie unter Vertrag stehen, möchten die Herren mittlerweile nicht mehr missen: „Das ist die erste Tour, bei der wir bis jetzt durchgehend in richtigen Betten geschlafen haben!“

Da Studium und Musikerkarriere nicht immer einfach unter einen Hut zu bringen sind, pendeln Zen Zebra zwischen Leipzig und den Orten ihrer Tournee. Für die Zukunft wird man einen Mittelweg zwischen dem Bandleben und dem anderen Job finden müssen, denn außer Schlagzeuger Johnny Cotta haben die Mitglieder sich nicht für einen Studiengang an der Musikhochschule entschieden.

Der aufgeladene Auftritt der Band bot jedoch keinerlei Anzeichen von Erschöpfung, sondern war dichte, emotionale Rockmusik vom Feinsten. Hoffentlich werden noch weitere „schöne Alben“ folgen, wie Badstübner das nächste Ziel formulierte.

Quelle: HNA

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