Zu Besuch bei Michelle Obama

Bad Emstalerin aß mit First Lady in Washington

Erinnerungsfoto: Nach der privaten Tour durch das Weiße Haus in der US-Hauptstadt Washington D.C. ließ sich Carolin Belcher am Amtssitz des Präsidenten fotografieren. Fotos:  nh

Bad Emstal/Washington D.C. Ganz besonderer Tag für Carolin Belcher: Die Bad Emstalerin war am Donnerstag zum Mittagessen mit Präsidentengattin Michelle Obama in der US-Hauptstadt Washington D.C. eingeladen.

Mit Hunderten anderen Frauen aus den USA durfte sie mit zum 104. „Congressional Club First Lady's Luncheon" in einem Nobelhotel in Washington. „Es war aufregend", schreibt uns Belcher.

Bereits am Dienstag ging die Reise für die 35-Jährige in Los Angeles los - seit elf Jahren die neue Heimat von Belcher. In der Hauptstadt Washington gab es dann zunächst eine private Führung im Weißen Haus, dem Amtssitz des Präsidenten. Die Sicherheitsvorkehrungen seien enorm gewesen, berichtet sie. „Überall der Secret Service und Hunde, die an einem schnüffeln. Die Ausweise wurden kontrolliert und wir mussten durch Sicherheitschecks.“ Außerhalb des Weißen Hauses sei an diesem Tag ein herrenloser Rucksack gefunden worden, deshalb sei Panik ausgebrochen. Kurz vor einer anstehenden Evakuierung sei der Besitzer gefunden worden.

Am Donnerstag stand der Höhepunkt der Reise an: das Essen mit der First Lady. „Ich war unheimlich aufgeregt und habe mich so sehr gefreut, dass ich eingeladen worden bin. Was für eine Ehre!“ In einem Hotel in Washington kamen die Frauen der Kongressabgeordneten zusammen, Ehrengast war Michelle Obama. Dafür hatte Belcher ein besonderes Outfit ausgesucht: ein Dirndl. „Das war ein Hit“, sagt sie. Oft sei sie angesprochen worden, auch von der Frau des deutschen Botschafters, Huberta Voss.

Audio-Datei: Carolin Belcher erzählt vom Besuch

Auch bei dieser Veranstaltungen habe es strenge Sicherheitskontrollen gegeben, an die First Lady habe niemand heran gekonnt. Sie sei erst gekommen, als alle anderen an den Tischen saßen. Dennoch ist Carolin Belcher begeistert: „Diese Frau ist unglaublich: So intelligent, so schön und sie hat eine tolle Rede gehalten.“ Nach weiteren Ausflügen in der Hauptstadt - unter anderem in die Kongressbibliothek - ging es am Freitag zurück nach Los Angeles.

Dort sind sie, ihr amerikanischer Mann und die drei gemeinsamen Kinder (neun, acht und zwei Jahre) die Nachbarn eines Kongressabgeordneten. „Wir sind sehr gute Freunde“, sagt Carolin Belcher. So kam es auch zu der Reise nach Washington. Jeder Abgeordnete bzw. dessen Frau dürfe zu dem jährlichen Event Freunde mitbringen.

Nun geht für die gebürtige Bad Emstalerin der Alltag wieder los. In Los Angeles arbeitet sie von Zuhause aus unter anderem für eine deutsch-amerikanische Firma und schreibt sogenannte Roadbooks für Touristen.

Quelle: HNA

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