Nach mehr als zwei Jahren sind die Arbeiten in Großropperhausen so gut wie fertig

Ende der Baustelle in Sicht

Leben mit einer Großbaustelle: Für die Anwohner der Knüllstraße ist der Straßenausbau sehr belastend. Das Ende der Bauarbeiten ist abzusehen. Fotos: Göbel

Großropperhausen. Die Bauarbeiten an der Ortsdurchfahrt im Frielendorfer Ortsteil Großropperhausen sollen bis Jahresende abgeschlossen sein. Das kündigte Bürgermeister Birger Fey im Gespräch mit der HNA an.

Seit März 2010 laufen der Ausbau der Hauptstraße sowie die Kanalarbeiten und die Sanierung der Nebenstraßen. Als Grund, warum sich Bauarbeiten auf über zwei Jahre erstrecken, nennt Fey unterschiedliche Gründe. Zu einen konnten die Arbeiten wegen einem langen Anmeldeverfahren beim Land Hessen einige Monate später als gewünscht beginnen. Zum anderen mussten die Arbeiten durch zwei frostige Winter für sechs Monate unterbrochen werden. Außerdem lasse die Lage Großropperhausens nur eingeschränkt Umleitungen zu. Damit die umliegenden Dörfer weiter erreichbar sind, wurde auf eine Vollsperrung verzichtet.

Umgeben von Schotterpisten, Baulöchern und Baggern ist die Situation für die Anwohner sehr belastend. Unmut habe es bei den Bürgern aber nicht gegeben, sagt Ortsvorsteher Dieter Schaller. „Es gab Ängste innerhalb der Bevölkerung. Wir haben den Anwohner in zwei Bürgerversammlungen erklärt, warum die Bauarbeiten wichtig für unser Dorf sind. Sie wussten von Beginn an, was auf sie zukommt. Dass hat das Verständnis innerhalb der Dorfgemeinschaft stark erhöht“.

Mehr Sicherheit

Der Ausbau der Hauptstraße soll vor allem mehr Sicherheit für Fußgänger bringen, sagt Rolf Heerdt vom Bauamt Frielendorf. An der stark befahrenen Straße, die auch häufig von Lastern befahren wird, gibt es nun einen durchgängigen Bürgersteig von 1,50 Meter Durchmesser. Mit einer neu geschaffenen Verkehrsberuhigung an der Ortseinfahrt von Seigertshausen kommend sollen Auto- und Lasterfahrer zusätzlich dazu gebracht werden, langsam zu fahren.

Fünf Millionen Euro Kosten

Der Ausbau der Knüllstraße sowie die Kanalarbeiten und den damit einhergehenden Ausbesserungen der Nebenstraßen kosten insgesamt fünf Millionen Euro. Davon gehen 1,8 Millionen Euro in den Ausbau der Knüllstraße. Für den Bau von Gehwegen wurden zusätzlich 530 000 Euro veranschlagt. Davon werden wiederum 25 Prozent (132 500 Euro), je nach Grundstücksgröße, auf Beiträge umgelegt, die von den Anwohnern getragen werden müssen.

Für die Zukunft will Ortsvorsteher Dieter Schaller von größeren Baumaßnahmen in Großropperhausen erstmal nichts mehr wissen. „Wir sind auf einem guten Stand. Die nächsten 30 bis 40 Jahre wird nichts Größeres mehr passieren“.

Von Daniel Göbel

Quelle: HNA

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