Eubacher Feuerwehrhaus soll an Himmelfahrt eingeweiht werden

Eubacher Feuerwehrhaus soll an Himmelfahrt eingeweiht werden

Arbeitseinsatz: Jung und Alt helfen mit bei den Bauarbeiten am Eubachder Feuerwehrhaus. Derzeit wird der Platz vor dem erweiterten und umgestalteten Gebäude gepflastert. Vorn, im roten Overall, Ortsvorsteher Karl Schatz. Foto: Schäfer-Marg

Eubach. Der Endspurt hat begonnen: Das erweiterte und umgestaltete Feuerwehrgerätehaus mit Dorfgemeinschaftshaus in Eubach soll an Himmelfahrt, am 17. Mai, eingeweiht werden. Derzeit sind die ehrenamtlichen Handwerker aus dem Dorf damit befasst, den Platz am Gebäude zu pflastern.

Schon über 3000 freiwillige Arbeitsstunden haben Feuerwehr und Dorfgemeinschaft in die Umgestaltung und Erweiterung investiert – weit mehr als an Eigenleistung gefordert war, berichtet Eubachs Ortsvorsteher Karl Schatz. Er ist sehr zufrieden mit „seinen“ Leuten: „Wenn ich anrufe und Helfer suche, bekommen ich fast nie eine Absage“, sagt Schatz. Die Partnerinnen der Handwerker versorgten die Helfer mit Essen und Getränken. Und auch alte Feuerwehrkameraden, die nicht mehr selbst Hand anlegen können, spendierten mal ein Frühstück oder eine Kiste Bier. Der Zusammenhalt im Dorf sei sehr groß.

150 000 Euro sind in das Projekt investiert worden. 50 000 Euro stammten aus dem Konjunkturpaket des Bundes, 50 000 von der Gemeinde und 50 000 Euro wurden in Eigenleistung eingebracht. 2010 hatten die Arbeiten begonnen.

Jens Groh, stellvertretender Ortsvorsteher, erinnert daran, dass die Umgestaltung und der Anbau an das bestehende Gebäude notwendig waren, weil es für die Ausgestaltung von Feuerwehrgerätehäusern strenge Richtlinien gibt, die es zu erfüllen galt. Genug Sicherheitsabstand zu den Fahrzeugen und Geräten und somit Platz waren ebenso nötig wie beheizbare Umkleiden, in denen die teuren Einsatzanzüge aufbewahrt werden können.

Mehr Platz brauchten die Eubacher aber auch zum Feiern oder bei traurigen Anlässen wie beim Beerdigungskaffee.

Von Silke Schäfer-Marg

Quelle: HNA

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