Bauprojekt kostete 731.000 Euro

Endspurt bei Arbeiten an der Siemensstraße in Wolfhagen

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Fast fertig: Ab dem 20. August wird in der Siemensstraße in Wolfhagen eine Asphaltdeckschicht aufgetragen. Schon Anfang September soll die Straße wieder freigegeben werden. Im Bild (von links) Horst Richter vom Ingenieurbüro Müller, Ralf Neumann, Polier beim Unternehmen Rohde und Lothar Bauch vom städtischen Bauamt.

Wolfhagen. Die Straßenbauarbeiten in der Wolfhager Siemensstraße können drei Wochen früher als geplant abgeschlossen werden. Das ist bei diesem großen und für die Stadt in diesem Jahr teuersten Bauprojekt mit 731 000 Euro erfreulich, besonders für die Anlieger, davon zehn Gewerbebetriebe.

Die Straße wurde in zwei Bauabschnitten auf einer Länge von 650 Metern komplett erneuert. Ab dem 20. August wird die Asphaltdeckschicht noch aufgetragen. Anfang September soll die Straße wieder freigegeben werden.

Die Asphaltschicht wird auf einer Fläche von 4300 Quadratmetern aufgetragen. Das ist etwas mehr als ein Fußballfeld hat. Für die Asphaltierungsarbeiten muss dann auch die anliegende Bunsenstraße bis zur Baustelle gesperrt werden, erklärte Horst Richter vom Ingenieurbüro Müller. Auch alle anderen Zufahrtsstraßen werden gesperrt, eine entsprechende Beschilderung ist geplant und die Anwohner wurden bereits informiert. Nach der Asphaltschicht sollen die angrenzenden Grundstücke an der Siemensstraße noch an das Straßenniveau angeglichen werden. Dann dürfte einer Straßenöffnung nichts mehr im Wege stehen.

Am Straßenbau beteiligt waren mehrere Unternehmen. Die Wolfhager Stadtwerke haben Wasser- und Stromleitungen verlegt, die Energie Waldeck-Frankenberg (EWF) hat eine Gasleitung verlegt, und die Stadt Wolfhagen hat den Kanal saniert sowie den Ausbau der Siemensstraße mit Parkplätzen, Fuß- und Radweg übernommen. Bauausführendes Unternehmen ist Rohde, Tief- und Straßenbau. Polier Ralf Neumann bestätigte, dass alle Arbeiten nach Plan verlaufen seien und sogar schneller ausgeführt werden konnten, als angenommen. Probleme mit den Anliegern hätte es kaum gegeben.

Die Anlieger und Verkehrsteinehmer werden für die überschaubare Restbauzeit um Verständnis gebeten.

Quelle: HNA

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