Qi Gong Therapeut Xi Xiaofeng besuchte Todenhausen

Energie bündeln und lenken

Xi Xiaofeng aus China war am Wochenende Gast eines Heilabends in Todenhausen Foto: Rose

Der Qi Gong Therapeut und Heiler Xi Xiaofeng aus China war am Wochenende zu Gast in der Schwalm. Auf Einladung von Luise Kohl-Hajek von der Zhineng Qi Gong Vereinigung Hessen war er Mittelpunkt zweier Heilabende in Todenhausen.

Seit 24 Jahren beschäftigt sich Xiaofeng intensiv mit Zhineng Qi Gong – einer von etwa 3000 verschiedenen Qi Gong Methoden. Ziel ist es, die Energie des eigenen Körpers und des Universums zu bündeln und zu lenken. „In China ist Qi Gong sehr populär. Die Menschen treffen sich zum Üben in großen Parks“, erklärt der Therapeut. Übersetzt heißt Zhineng Qi Gong Training des intelligenten Potenzials. Bei der Technik gehe es darum, eine innere Haltung, ein Bewusstsein zu entwickeln. „Qi Gong kann dann eine heilende Wirkung haben“, sagt Xiaofeng. Dies sei sogar in wissenschaftlichen Studien belegt worden.

Begründer des Qi Gong war ein chinesischer Arzt, der westliche Medizin studiert hatte. Xiaofeng (41) lernte und lehrt die Technik im Huaxia Zentrum in China. An das Zentrum schließe sich eine Schule, eine Forschungsabteilung und eine Trainingsstätte an. In Versuchen mit Getreide habe man heraus gefunden, dass man das Wachstum allein mit Energie beeinflussen könne. „Durch Energielenkung wurde der Ertrag um 15 Prozent gesteigert“, erklärt der Therapeut. Lernen könne Qi Gong übrigens jeder. Nach etwa 90 bis 100 Tagen begänne der Körper, das Erlernte zu begreifen. Man spüre, das es sehr gut tue. Tägliche Übungen seien zu empfehlen: „Es reichen schon 15 Minuten am Tag“, erklärt Xiaofeng. Die neue, innere Haltung könne zu einem harmonischen Leben verhelfen. Auch Kranke oder Ältere könnten Qi Gong noch anwenden. Ziel sei es, ganz bei sich zu sein. Genutzt würden im Training die Energie des Universums und der Erde sowie des eigenen Körpers.

Nichts Esoterisches

In Deutschland sei Qi Gong etwa seit 2002 im Kommen, erklärte Luise Kohl-Hajek. Sie selbst arbeite seit 2003 mit der Methode. „Qi Gong ist nichts Esoterisches“, sagt die Hombergerin. Die Energie werde im Sinne von Informationen genutzt. Das verbinde Menschen, aber eben auch andere irdische Dinge. Es gehe darum, Energie einzusammeln. Dadurch steige die Energie im Körper, Krankheiten würden gelindert. (zsr)

Quelle: HNA

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