Wohlfühlatmosphäre in der neuen Endoskopie-Abteilung am Klinikum Schwalmstadt

Entspannt zur Magenspiegelung

Neues Ambiente in der Endoskopieabteilung: Dr. Hamide Bayraktar (von links), Dr. Benjamin Frick, der leitende Oberarzt Paul Peters und die leitende Endoskopiefachschwester Dorothea Handschuh sind am Klinikum Schwalmstadt für Diagnostik und Therapie zuständig. Foto: De Filippo

Schwalmstadt. Wer sich einer Magen- oder Darmspiegelung unterziehen muss, hat oft Angst vor einer unangenehmen Untersuchung. Am Asklepios-Klinikum Schwalmstadt will man Patienten diese Bedenken nehmen. In der neuen, modernen Endoskopie-Abteilung der Gastroenterologie herrscht Wohlfühlambiente.

Statt steriler Krankenhausatmosphäre gibt es nun Untersuchungsräume mit farbigen Glaswänden und indirekter Beleuchtung. „Die Patienten sollen sich wohlfühlen und entspannen“, erklärt die leitende Endoskopiefachschwester Dorothea Handschuh, die das neue Raumkonzept gemeinsam mit Dr. Norbert Hesselbarth entwickelt hat.

Es sei erwiesen, dass Farben einen Einfluss auf die Psyche von Menschen haben. Diese Erkenntnis könne man positiv im Klinikalltag nutzen. Per Knopfdruck lässt sich deshalb in den neuen Untersuchungsräumen die Farbe der Beleuchtung steuern. Im Aufwachraum gibt es zudem eine künstliche Himmeldecke.

Hochauflösende Bilder

Auch technisch ist die neue Endoskopie-Abteilung des Klinikums Schwalmstadts eine der modernsten Deutschlands: So stehen jetzt Endoskope mit HD-Technologie zur Verfügung. „Sie liefern hochauflösende Bilder aus dem Magen-Darm-Trakt“, erklärt Paul Peters, leitender Oberarzt der Abteilung in der Schwalmstädter Klinik. Krankhafte Veränderungen der Schleimhaut könnten so noch viel besser erkannt werden.

Eine weitere Neuerung ist der Einsatz von CO2 bei den Untersuchungen. Der Vorteil gegenüber Raumluft: Der Stoff entweicht nach der Untersuchung viel schneller, und schmerzhafte Blähungen – zum Beispiel nach Darmspiegelungen – bleiben aus.

Vorstationäre Vorstellung

Neben Paul Peters gehören Oberarzt Dr. Benjamin Frick und Oberärztin Dr. Hamide Bayraktar zum Leitungsteam der Endoskopischen Abteilung. Gemeinsam kümmern sie sich um Diagnostik und Therapie – und auch um einen reibungslosen Ablauf im Alltag der Klinik.

Neu ist zum Beispiel eine vorstationäre Vorstellung, bei der Patienten, die nicht als Notfall ins Klinikum eingeliefert werden, alle wichtigen Details ihres bevorstehenden Krankenhausaufenthaltes besprechen können. „Dabei nehmen wir uns Zeit für eine umfassende Aufklärung. Zudem können auch Blutuntersuchungen im Vorfeld durchgeführt werden“, erklärt Dr. Benjamin Frick. So könnten Wartezeiten auf Station und während der Aufnahme vermieden werden.

Von Pamela De Filippo

Quelle: HNA

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