Audiovisuelle Ausstellung in der Ursulinenschule

Ein Erlebnis für Augen und Ohren: „Ein lebendiges Denkmal“

Die letzten vier Ursulinen: Von links Schwester Ancilla (1923 bis 2011), Schwester Lioba (1917 bis 2008), Schwester Maria Magdalena (1926 bis 2013), Schwester Walburgis (1904 bis 2006). Fotos: Froneck-Kramer/nh

Fritzlar. Die audiovisuelle Kunstausstellung „Ein lebendiges Denkmal“ in der Klosterkirche der Ursulinenschule in Fritzlar startet am heutigen Montag, 2. September, und endet am Freitag, 6. September. Sie ist täglich von 15 bis 17 Uhr zu erleben. Am letzten Tag der Ausstellung wird die Künstlerin Andrea Froneck-Kramer anwesend sein.

Von 2004 bis 2005 interviewte die ehemalige Ursulinenschülerin die letzten vier -inzwischen verstorbenen - Ursulinenschwestern und schuf aus diesen Lebensberichten ein lebendiges Denkmal.

Auf die Besucher wartet ein audiovisueller Erlebnisraum. Von vier Positionen im Raum spricht jeweils eine Schwester. Bleibt man zentral im Raum stehen, so erlebt man ein Stimmengewirr der vier Schwestern. „Das sei stellvertretend für jene Geschichten, die nicht mehr erzählt werden können“, so Froneck-Kramer.

Nähert man sich jedoch einem Lautsprecher, so kann man dem Bericht einer einzelnen Schwester zuhören. Gleichzeitig wird man mit Hilfe einer Diashow durch das Kloster geführt. 100 stille Bilder führen langsam durch das Gebäude.

Froneck-Kramer, die in Kassel Bildende Kunst und Grafik Design studierte, bezeichnet ihr Kunstwerk als ein Erinnerungsdenkmal.

In der Ausstellung liegt auch das Buch von Andrea Froneck-Kramer aus und kann erworben werden: Animus; der Geist, der Sinn, der Mut, das Herz. Geschichte des Ursulinenklosters Fritzlar von 1711 bis 2006. (bsx)

Quelle: HNA

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