Vorbereitungen beginnen

Erlebnisbad Ehlen: Schrubben für die neue Saison

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So könnte der Saisonstart im Erlebnisbad Ehlen aussehen: Badeaufsicht Andreas Reitmaier wünscht sich für Samstag, 14. Mai, einen sonnigen Tag mit 25 Grad und eine Wassertemperatur von 22 Grad. Bis es soweit ist, liegen arbeitsreiche Wochen vor ihm.

Ehlen. Die Saison im Erlebnisbad Ehlen startet am 14. Mai. Auf Badeaufsicht Andreas Reitmaier warten arbeitsreiche sechs Wochen.

Von Montag an bereitet er mit seinen Kollegen das Freibad auf den erhofften Besucheransturm vor. Im vergangenen Jahr hatten mehr als 40 000 Menschen das Bad besucht, eine ähnlich gute Resonanz erwartet Reitmaier erneut - zumal das benachbarte Freibad in Kassel-Wilhelmshöhe in dieser Saison wegen Sanierungsarbeiten geschlossen bleibt. 

Die Arbeiten am Montag beginnen mit der Instandsetzung der Wasserversorgung. Denn über den gesamten Winter hindurch waren die Leitungen bis zu den Straßenanschlüssen abgestellt. So sollen Frostschäden vermieden werden, sagt Reitmaier. Geprüft werden muss nun die gesamte Technik. Vor allem Motoren, die durch die Ruhepause lange nicht in Betrieb waren, sind für Störungen anfällig und müssen gegebenenfalls repariert werden.

7000 Kubikmeter Wasser

Allein eine Woche dauere es, das Wasser aus beiden Becken abzulassen. „Sind die Becken leer, wird geschrubbt und zwar per Hand“, sagt er. Zwei bis drei Mitarbeiter werden mit den Reinigungsarbeiten eine Woche zu Gange sein. Erst wenn alles blitzblank sauber ist, wird der Hahn aufgedreht. Zehn Tage lang läuft das Wasser ununterbrochen, bis die Bassins gefüllt sind. 1250 Kubikmeter passen in das große Becken, weitere 125 Kubikmeter in das kleine. Pro Saison werden 7000 Kubikmeter Wasser verbraucht.

Ende April, wenn das Wasser eingelassen ist und über die Solaranlage und Gasbrenner beheizt wird, wird die Technik in Betrieb genommen. Experten überprüfen zuvor die Steuerung. Denn die Chlorabgabe und die Regulierung des ph-Wertes läuft automatisch. Messstellen im Becken erfassen die Daten, diese werden an einen Computer weitergeben, der PC reagiert auf Veränderungen und regelt die Dosierung der Chemikalien. „Zur Sicherheit messen wir aber auch dreimal täglich per Hand“, sagt Reitmaier.

Neben den Personalkosten schlägt der Stromverbrauch für den Betrieb der Umwälzpumpen bei den Kosten am stärksten ins Gewicht. Die Pumpen laufen 24 Stunden am Tag. Sie sorgen dafür, dass das Wasser in Bewegung bleibt, abgesaugt und durch vier große Filter gereinigt wird. In der Saison muss jeder Filter einmal pro Woche gereinigt werden.

Eine Veränderungen wartet auf die Besucher des Cafés Strandkörble. Nachdem Miro Grasa sich nach vier Jahren aus dem Betrieb verabschiedet hat (siehe Artikel unten), wird Meike Wachenfeld das Café übernehmen. Sie kennt das Geschäft, hatte bereits zuvor in dem Kiosk gearbeitet. Am Angebot wird sich nicht viel ändern: Pommes, Currywurst, Flammkuchen, süße Kuchen und Eis werden angeboten.

Quelle: HNA

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