KSK-Weihnachtskonzert mit Sören Flimm brachte 1000 Euro für das Frauenhaus

Erlös geht an Kinder in Not

Symbolisch gut gefülltes Spendenmützchen: Über den Konzerterlös von 1000 Euro für das Frauenhaus Schwalm-Eder freuten sich (von links) Künstler und KSK-Bankkaufmann Sören Flimm, Frauenhaus-Leiterin Vera Motl-Stritter, Awo-Kreisvorsitzender Manfred Stremplat und KSK-Direktor Michael Sack. Foto: Ehl-von Unwerth

Schwalm-Eder. Ein weihnachtlicher Hörgenuss, der sich gelohnt hat. Beim KSK-Weihnachtskonzert in der Homberger Stadthalle kamen 1000 Euro für einen guten Zweck zusammen. 300 Zuschauer lauschten den Weihnachtsliedern und Musicalmelodien, mit denen Sänger und Pianist Sören Flimm sowie seine Partnerinnen Ina Yasmin Wettlaufer und Manuela Floryan auf das Fest einstimmten (wir berichteten).

Den Erlös des Konzertes, von der Kreissparkasse zu der runden Summe von 1000 Euro aufgestockt, erhielt jetzt das Frauenhaus Schwalm-Eder als nachträgliches Weihnachtspräsent.

Konzertorganisator, Hauptakteur und KSK-Bankkaufmann Sören Flimm sowie KSK-Direktor Michael Sack überreichten den Betrag an Frauenhaus-Leiterin Vera Motl-Stritter und Awo-Kreisvorsitzenden Manfred Stremplat. Beide dankten den Konzertbesuchern, Künstlern und der KSK mit ihren vielen zupackenden Mitarbeitern für das Engagement.

Zahlen beweisen, wie unverzichtbar das Frauenhaus als soziale Einrichtung im Kreis ist: Im vergangenen Jahr suchten dort 56 Frauen und 49 Kinder Zuflucht. Neben der häuslichen Gewalt seien sie häufig zusätzlich von finanzieller Not betroffen und daher in zweifacher Hinsicht auf die Institution angewiesen, betonte Stremplat. Daneben sei auch die dem Frauenhaus angegliederte Beratungs- und Interventionsstelle stark frequentiert. Von der Spende aus dem Konzert wird nun eines der zehn Zimmer im Frauenhaus mit einem neuen Bodenbelag ausgestattet. Daneben soll ein Teilbeitrag für einen Ausflug in den Safari- und Freizeitpark Stukenbrock zurückgelegt werden, sagte Motl-Stritter. Eine solche Unternehmung sei von den üblichen Zuwendungen nicht zu realisieren – aber wichtig: Gerade wegen der vielfältigen und positiven Eindrücke wirke eine solche Aktivität sich äußerst vorteilhaft auf die Gemütsverfassung aller Beteiligten, insbesondere jedoch der Kinder, aus.

Ein Kinderlachen ist der KSK auch jede weitere Anstrengung wert: Direktor Michael Sack kündigte für den 17. Dezember 2011 eine Neuauflage des Weihnachtskonzerts an.

Quelle: HNA

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