Helfer gesucht

Erste Bürgerbustour vor den Sommerferien: Pläne werden immer konkreter

Homberg. Die Planungen für den Homberger Bürgerbus sind ein gutes Stück vorangekommen und werden immer konkreter: Über drei Stunden diskutierten am Montag 30 Helfer über Details für den neuen Fahrdienst. Fragen und Antworten dazu.

Ab wann nimmt der Bürgerbus seine Fahrt auf? 

Der Bürgerbus soll noch vor den Sommerferien durch Homberg fahren. Das Angebot soll an zwei Tagen die Woche starten - geplant sind Dienstag und Donnerstag. „An einem Tag für die nördlichen Stadtteile, am anderen Tag für die südlichen Stadtteile“, sagt Madeleine Buchmann von der Herbert Quandt-Stiftung.

Wird es Bürgerbus-Haltestellen geben und muss man sich für die Fahrten anmelden? 

Der Bürgerbus muss am Vortag (montags oder mittwochs) telefonisch bestellt werden und holt die Fahrgäste an der Haustür ab. „Vor allem in den kleineren Orten außerhalb der Kernstadt ergeben sich bessere Fahrmöglichkeiten“, so Buchmann.

Wie wird der Betrieb des Bürgerbusses organisiert? 

Ehrenamtliche Helfer sorgen für den Betrieb. Bis zum ersten Fahrtag liegen noch einige Aufgaben vor der Projektgruppe. „17 Personen stehen als Fahrer zur Verfügung“, sagt Buchmann. Diese müssten aber noch einen Gesundheitscheck in Sachen Seh-, Hör- und Reaktionsvermögen absolvieren. Die Anzahl der Fahrer reiche für den Start aus, meint der fachliche Berater Dr. Holger Jansen. Er berät und entwickelt seit vielen Jahren Bürgerbus-Projekte in Rheinland-Pfalz. Für die Öffentlichkeitsarbeit sind Aktive gefunden. In einem Flyer sollen die Informationen kurz und verständlich präsentiert werden. Das Telefonteam besteht bisher aus drei Personen.

Kann man das Bürgerbus-Projekt noch unterstützen? 

„Für das Telefonteam brauchen wir noch Unterstützung“, sagt Buchmann. Für die telefonische Anmeldung werde die Stadt montags und mittwochs für je zwei Stunden einen Raum in der Touristinfo zur Verfügung stellen. Wer helfen will, meldet sich bei Madeleine Buchmann melden. Kontakt: 030/257679830.

Muss für die Fahrten ein Bus gekauft werden und wie wird das Projekt finanziert? 

Als Fahrzeug könne der Kleinbus der Stadt genutzt werden, der derzeit vor allem der Stadtjugendpflege zur Verfügung stehe, so Buchmann. Man werde sich abstimmen. Ziel sei es, ein eigenes Fahrzeug zu beschaffen. Die Quandt-Stiftung und die Landesstiftung „Miteinander in Hessen“ fördern Projekte in Homberg mit 60 000 Euro. Die Pläne werden auch von der Stadt unterstützt: Die Stadtverordneten hatten sich einstimmig dafür ausgesprochen.

Treffen der Gruppe: Montag, 11. April, Alte Sparkasse.

Quelle: HNA

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