Einwohner Bergheims feierten ein Dorffest mit allerhand witzigen Spielen

Wo die Eseltreiber wohnen

Störrisches Tier: Katharina Steuer führte den Esel einen Parcours entlang. Foto: Riemenschneider

Bergheim. Peppino, Felice und Lotta – Bergheims Esel –hatten beim Dorffest sicherlich nicht den leichtesten Job. Denn gemäß ihrem Spitznamen „Eseltreiber“ veranstalteten die Bergheimer am Sonntag eine Eseltreiber-Olympiade.

Bei diesen Wettkämpfen für Jung und Alt ging es an einer der fünf Stationen tatsächlich darum, einen Esel über eine gewisse Strecke zu führen – und das möglichst schnell. Zehn Mannschaften zu je drei Personen nahmen an den Wettkämpfen teil und bewiesen ihr Geschick auch bei originellen Disziplinen wie Sackhüpfen, Basketball, Eierlauf und Mini-Hockey.

Ponyreiten und Kino

Das Fest hatte bereits am Samstag begonnen, wo es neben einigen Ständen auch musikalische Unterhaltung und für die Kinder einen Flohmarkt sowie Ponyreiten gab. Außerdem zeigte Harald Kolbe einen Super-8-Film von der 900-Jahr-Feier Bergheims aus dem Jahr 1961.

Das von der Dorfgemeinschaft veranstaltete Dorffest soll zum einen ein Dankeschön an alle Bergheimer sein, zum anderen galt die Veranstaltung als eine Art Probelauf für die 950-Jahr-Feier, die im kommenden Jahr stattfinden wird.

Die seit April bestehende Dorfgemeinschaft mit Jutta Brassel und Peter Steinbach als Vorsitzenden steckt schon mitten in den Vorbereitungen für das große Fest.

So wollen die Bergheimer beispielsweise zum großen Jubiläum eine lange Wäscheleine spannen, an der 950 alte Socken von Einwohnern aufgehängt werden. Jede Socke soll mit einem Euro gefüllt sein und so das Startkapital für das Fest bereithalten. Die 250. Socke hängt bereits: Sie wurde beim Dorffest an die Wäscheleine geheftet. (zgr)

Quelle: HNA

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