"Täglicher Routineflugbetrieb"

Eurofighter-Übungsflug irritierte Menschen im Schwalm-Eder-Kreis

Schwalm-Eder. Ein seltenes Schauspiel war am Mittwoch am Himmel über dem südwestlichen Schwalm-Eder-Kreis zu verfolgen. Dort begleiteten zwei Kampfjets ein anderes Flugzeug - und flogen dabei ungewöhnlich langsam.

Ein Luftwaffensprecher bestätigte am Freitag, was uns einige Leser zuvor mitgeteilt hatten: Am Mittwochvormittag hatten sie zwei Kampfjets beobachtet, die in einem irritierend langsamen Tempo eine kleine Zivilmaschine begleiteten. Das kleine Flugzeug wurde von den Jets flankiert. Gesehen haben das etwa Menschen im Gilserberger Hochland und im Raum Bad Zwesten.

Beim Presse- und Infozentrum der Luftwaffe (Berlin) war zu erfahren, dass der gesichtete Flugverkehr aus zwei Eurofightern des Taktischen Luftwaffengeschwaders 31 aus Nörvenich (Kreis Düren) in Nordrhein-Westfalen und einer PC-9 der Firma E.I.S. Aircraft aus Kiel bestand.

Die Auswertung der der Radar- und Flugbetriebsdaten habe ergeben, dass der Flug im Rahmen des täglichen Routineflugbetriebes stattfand. Das Kieler Unternehmen fliege im Auftrag der Bundeswehr bei Übungs- und Trainingsflüge.

Es sei durchaus möglich, dass Beobachter am Boden den Eindruck hatten, die Maschinen seien äußerst langsam geflogen, sagte Presseoffizier André Hesse im Gespräch mit der HNA. In jedem Fall habe es sich um eine routinemäßige Übung gehandelt, wie sie im deutschen Luftraum nach ensprechender Reservierung beziehungsweise Ankündigung üblich seien. (aqu)

Quelle: HNA

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