Evangelisches Altenheim in Zierenberg präsentiert sich in neuem Glanz

Treffpunkt: Moderne, lichtdurchflutete Räume laden zu gemeinsamen Aktivitäten ein. Foto: Privat/nh

Zierenberg. Nach zweijährigen Sanierungs- und Erweiterungsarbeiten präsentiert sich die Evangelische Altenhilfe in Zierenberg von ihrer schönsten Seite und möchte dies nun auch zeigen. Am Samstag, 23. Februar, zwischen 11 und 17 Uhr öffnen sich die Türen für Besucher.

In dem seit den 60er Jahren geführten Altenheim hat sich viel verändert und bewegt. „Unser Heim ist zeitgemäß saniert worden. Es ist nun offener und großzügiger ausgestattet“, sagt Heimleiter Daniel Schäfer. „Alle Menschen, die hier leben und arbeiten, haben nun auch die Möglichkeit, sich frei zu bewegen und sich persönlich kennenzulernen.“ Die Arbeiten wurden in zwei Bauphasen aufgeteilt, sodass nicht alle Heimbewohner während der Bauphase in umliegende Heime umziehen mussten. „Seit der Erweiterung können wir nun 70 Bewohner aufnehmen“, sagt der Heimleiter. Die geplanten Sanierungskosten in Höhe von sechs Millionen Euro sind auf sieben Millionen gestiegen. „Das ist auf die Bausubstanz zurückzuführen“, sagt der Heimleiter.

Zu den Neuheiten des Heimes gehören Whirlpools mit Musik und Lichtspielen, ein großzügiger Garten, eine Kaffeeterrasse vor dem Heimeingang, kleine Wohnbereiche für acht bis zwanzig Bewohner, ein Frisör, eine Kaffee-Lounge im Erdgeschoss, eine hauseigene Küche und Sofa-Zimmer in jedem Wohnbereich. „Das Damen-Sofa-Zimmer ist in weißen Tönen, während das Herren-Zimmer im braunen, rustikalen Stil gehalten ist“, sagt Daniel Schäfer. Ferner finden sich in jedem Wohnbereich stilvoll eingerichtete Wohnküchen und Esszimmer. Alles ist hell und offen. „Das Konzept der Innenarchitekten war, dass nicht alles zusammenpassen muss“, sagt Daniel Schäfer. „Sie finden überall Stilbrüche - das ist das echte Leben.“

Sichtlich zufrieden: (von links) Heimleiter Daniel Schäfer im neuen Zimmer des 82-jährigen Karl Georg Wehrhahn. Der Senior hat sein Zimmer ganz individuell eingerichtet. An seinen Zimmerwänden und im Flur des Wohnbereiches hängen seine selbstgemalten Bilder. Foto: pju

Das Heim verfügt nach den Arbeiten über 50 Einzelzimmer, sieben Doppelzimmer und sechs Partnerzimmer. Das sind Wohnungen mit zwei Einzelzimmern, die sich ein Bad teilen. Darüber hinaus bietet das Heim den Bewohnern umfangreiche und abwechslungsreiche Freizeitangebote. „Diese reichen von Einkaufsmöglichkeiten über Kunst und Kultur bis hin zum Picknick im Grünen“, sagt Daniel Schäfer.

Einen Fachkräftemangel kennt Daniel Schäfer nicht. „Die Leute sind auf uns zugekommen und wollten hier bei uns arbeiten“, betont er. „Wir verfügen über ein sehr gutes Pflegeteam und Mitarbeiter.“ Mit der Eröffnung des neuen Heimes wurde die Dienstplanung optimiert. „Wir haben den Plan bis Dezember 2013 fertig“, sagt Schäfer. Seit der Dienstplan-Umstellung stehen den Mitarbeitern noch bessere Erholungszeiten zur Verfügung. Und das wirkt sich positiv auf die Heimbewohner aus. (pju)

Quelle: HNA

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