CDU-Fraktionsvorsitzender

Ewald will ins Rathaus: CDU-Mann tritt als unabhängiger Kandidat an

Will in Wabern Bürgermeister werden: Kristian Ewald. Foto: privat

Wabern. Kristian Ewald tritt bei der Bürgermeisterwahl in Wabern an. Der Fraktionsvorsitzende der CDU kündigt an, bei der Wahl am Sonntag, 14. Juni, als unabhängiger Kandidat ins Rennen zu gehen.

Der Waberner Amtsinhaber Günter Jung (SPD) tritt nicht erneut zur Wahl an, bisher einziger Kandidat war der Büroleiter im Rathaus, Claus Steinmetz, der von der SPD unterstützt wird.

„Ich kandidiere für alle Bürgerinnen und Bürger“, betont Kristian Ewald. Und weiter: „Ich tue dies, weil ich der festen Überzeugung bin, dass ein Bürgermeister nicht für die Interessen einer Partei, sondern einzig und allein für alle Menschen seiner Gemeinde sprechen muss. Es darf keine Denkverbote und politischen Lagerkämpfe geben, ich stehe für vernünftige Entscheidungen und eine zuverlässige Zusammenarbeit mit allen Parteien und der Freien Wählervereinigung.“

Als Fraktionsvorsitzender im Gemeindeparlament, sowie stellvertretender Vorsitzender des Haupt- und Finanzausschusses der Gemeinde, kenne er das politische Tagesgeschäft und bringe sehr viel kommunalpolitische Erfahrung mit, teilt er mit. Als ehemaliger Mitarbeiter der Verwaltung seien ihm die Abläufe in den verschiedenen Abteilungen des Rathauses bestens vertraut.

Ewald ist zudem Vorsitzender des Dorferneuerungsbeirates in Zennern. In der Bürgerinitiative gegen Südlink ist er Sprecher der Ortsgruppe Wabern. Sehr wichtig sei ihm die Arbeit bei der Feuerwehr, dort ist er als Wehrführer und Vereinsvorsitzender in Zennern aktiv und gehört auf überörtlicher Ebene dem Vorstand der Feuerwehren der Gemeinde Wabern sowie der Technischen Einsatzleitung an.

In der Verwaltung möchte er gemeinsam mit den Mitarbeitern ein serviceorientiertes und offenes Rathaus schaffen. „Hierzu muss das Team gefördert aber auch gefordert werden. Nur durch Vertrauen in die Leistungen der Mitarbeiter und die Einräumung von Entscheidungskompetenzen kann die Verwaltung effektiv arbeiten und unbürokratisch und persönlich agieren.“ Die Bürger sollten das Rathaus als Dienstleistungszentrum für kommunale Angelegenheiten und nicht als Behörde wahrnehmen, sagt Ewald.

Kristian Ewald 

Kristian Ewald ist 38 Jahre, lebt mit seiner Frau Maritta und dem zweijährigen Sohn Laurenz auf seinem elterlichen Hof in Zennern. Zur Familie gehört noch der Hütehund-Mischling Charly. Der Hof sei eine seiner Ladenschaften, über zehn Jahre habe er viel Arbeit und Mühen investiert, um die alte Bausubstanz zu erhalten. Nach dem Abitur machte er eine Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten im Rathaus Wabern und hat dort auch in den Folgejahren projektbezogen immer wieder gearbeitet. Beruflich ist Ewald seit über 13 Jahren selbstständiger Unternehmer im Online-Versandhandel, berufsbegleitend hat er noch Wirtschaftswissenschaften an der Uni Kassel studiert. (may)

Kristian Ewald im Internet: www.ewald-waehlen.de

Quelle: HNA

Kommentare