Bima-Vorstandschef Dr. Jürgen Gehb sieht Entwicklung in Wolfhagen dennoch auf gutem Weg

Ex-Kaserne: Einiges könnte schneller gehen

Wolfhagen. Der frühere Bundeswehrstandort in Wolfhagen lässt sich besser vermarkten als viele andere aufgegebene Kaserne. Zu dieser Einschätzung kommt Dr. Jürgen Gehb, Vorstandsvorsitzender der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima).

Der frühere Kasseler Bürgermeister und einstige Bundestagsabgeordnete (CDU) machte sich am Dienstag ein Bild auf dem Areal der ehemaligen Pommernkaserne.

Von rund 47 Hektar Fläche sind rund 18 Hektar vermarktet. Und es gibt weitere Interessenten. Hauptnutzer auf dem Gelände im Gasterfelder Holz sind die Herwig-Blankertz-Schule und die Firma Energy Glas mit fast 80 Mitarbeitern.

Gehb zeigt sich optimistisch, dass das komplette Gebiet in den kommenden Jahren in anderes Eigentum übergehen kann.

Der Bima-Chef räumte aber ein, dass einiges schneller ablaufen könnte. Der Vorlauf bei Kundeninteresse mit Verkaufsverhandlungen und einem vertraglichen Abschluss sei manchmal einfach zu lang. Dadurch sei die Gefahr gegeben, dass Investoren abspringen. Es gibt in Wolfhagen Interessenten, die bereits vor knapp drei Jahren Immobilien auf dem Ex-Gelände erwerben wollten, aber immer noch nicht zum Zuge gekommen sind.

Die Bima ist eine Anstalt des öffentlichen Rechts mit Sitz in Bonn, die dem Bundesfinanzministerium untersteht und bundeseigene Immobilien verwaltet und vermarktet. (awe)

Quelle: HNA

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