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Fragen zum Produkt? B.Braun-Experten wissen alles

Im Vertriebsinnendienst der B. Braun Melsungen AG am Schwarzenberger Weg klingelt pro Tag 600 Mal das Telefon: Industriekauffrau Gabriela Klapsing beantwortet Anrufern dann Fragen rund um die B. Braun-Produkte. Foto: Grugel

Melsungen. Im Vertriebsinnendienst der B. Braun-Sparte Out Patient Market (OPM) klingelt am Tag um die 600 Mal das Telefon. 200 Braunianer sind im Werk C für die Anrufer und vieles mehr tätig.

Sie informieren über Produkte, nehmen Bestellungen für medizintechnisches Gerät und Reklamationen entgegen und verhandeln Lieferverträge.

Bundesweit bedient die Sparte mit noch 150 Mitarbeitern im Außendienst 4000 Kunden, überwiegend Apotheker und Fachhändler. Auch Patienten können anrufen und sich über die Anwendung von Produkten informieren und beraten lassen.

Etwa von Gabriela Klapsing, die seit zwei Jahren in der Sparte dabei ist. Die 28-Jährige aus Gudensberg ist wie die meisten ihrer Kollegen Industriekauffrau mit einem hohen Wissen rund um die B. Braun-Produkte.

Ihren Beruf erlernte Gabriela Klapsing nach dem Abitur. In ihrer Freizeit betreut sie vier Pferde. Auf ihrem Schreibtisch am Schwarzenberger Weg liegen Handbücher, Broschüren und Produktinformationen, die schnell zur Hand sind, wenn unter den vielen Fragen am Telefon mal eine auftaucht, die nicht aus dem Stegreif beantwortet werden kann.

Was die B. Braun-Sparte leistet, bringt Joachim Leimbach vom Vertriebsinnendienst in beeindruckenden Zahlen auf den Punkt. Danach werden über die Telefonberatung hinaus pro Monat 17 000 Aufträge tagesaktuell abgearbeitet. Außerdem erfassen und prüfen die Mitarbeiter monatlich 300 Produkt-Reklamationen. Schließlich werden im Außendienst Verträge abgeschlossen und Großkunden betreut.

Seit 1989 arbeitet die OPM-Sparte am Schwarzenberger Weg. Im vergangenen Jahr zog man nach dem Wegzug der Sartorius AG in die ehemaligen Räume des Unternehmens, das inzwischen in Guxhagen arbeitet.

Für die Zukunft hat sich die Sparte viel vorgenommen. So sieht die OPM laut Joachim Leimbach Potenzial im Entlassungsmanagement, etwa in der Nachversorgung von Patienten nach einem Klinikaufenthalt.

Von Lorenz Grugel

Quelle: HNA

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