Dorfgemeinschaftshaus in Deute nach Modernisierung mit einem Fest wieder eröffnet

Mit dem Fahrstuhl ins DGH

Kinderprogramm: Beim Fest zur Eröffnung des DGH nutzten Paul und Ben Pflüger (von links) die Möglichkeit, Feuerwehrmann zu spielen. Leni Pflüger und Oma Helga schauten zu. Foto: Eberlein

Deute. Anfang der Fünfzigerjahre gebaut, war das Dorfgemeinschaftshaus von Deute deutlich in die Jahre gekommen. Die ehemalige Schule benötigte ein paar Neuerungen. Im Zuge der Vorbereitungen zur 700-Jahrfeier des Ortes vom 11. bis 13. Juli diesen Jahres, wurde das DGH modernisiert und verschönert.

Die Veränderungen beginnen bereits an der Eingangstür. Sie hat ein Glasvordach bekommen und ist nun besser gegen Wind und Wetter geschützt. Zu den Hauptänderungen gehört der Einbau eines Fahrstuhls. Damit ist das DGH barrierefrei geworden und für Rollstuhlfahrer ohne Hindernisse zugänglich.

Der Brandschutz im Gebäude wurde unter anderem durch selbst schließende Türen und schwer entflammbare Vorhänge verstärkt. Neu ist auch die Heizungsanlage. Und wenn das DGH für zwei Veranstaltungen gleichzeitig benötigt wird, sorgt nun eine schalldämmende Zwischenwand für eine Trennung.

„Wir sind froh, dass wir das Dorfgemeinschaftshaus nach der Umbauphase jetzt wieder nutzen können“, sagt Ullrich Horstmann, Vorsitzender des Festausschusses. Den Abschluss der Erneuerungen feierte Deute am Samstag mit einem Fest. Mehrere Spiele, Hüpfburg und eine Buttonmaschinen sorgten für Spaß und gute Laune bei den Kindern und für alle stand eine reiche Kuchen- und Schnittchenauswahl der Landfrauen im Dorfcafé des erneuerten Gebäudes bereit.

Neben der Kaffeetafel gab es am Samstag ein besonderes Buch im Dorfcafé zu kaufen. Hedwig Happel hat anlässlich des anstehenden Jubiläums ein kleines Buch mit Gedichten verfasst. „Dies und Das. Von jedem was“ heißt der Titel und genau das findet man auch darin, wenn man das Werk aufschlägt. Hedwig Happel schreibt seit Jahrzehnten.

Als „waschechte Deuterin“, wie sie sich selbst bezeichnet, kennt sie sich aus und weiß zu jedem Thema etwas zu schreiben. In ihrem Gedichtband findet sich auf 63 Seiten viel Lyrik über den Ort, seine Menschen und Vereine und die Natur mit ihren Veränderungen im Jahreswandel. Das Buch wird zur 700-Jahrfeier im Juli wieder zu haben sein. (zen)

Quelle: HNA

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