Fahrtwind facht Feuer an

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Ausgebranntes Auto bei Felsberg: Am Montagabend stand dieses Fahrzeug auf der Autobahn 7 in Flammen.

Schwalm-Eder. Eben noch rollt das Auto ruhig über die Straße, wenige Minuten später steht es lichterloh in Flammen - gleich dreimal haben Fahrzeugbrände in den vergangenen Wochen die Feuerwehren im Melsunger Land beschäftigt.

Solche Unglücke können jeden Autofahrer treffen, wer jedoch richtig handelt, kann die Gefahr zumindest begrenzen.

„Die meisten Brände beim Fahren sind Schmorbrände“, sagt Hubert Paulus vom ADAC. Es komme zu einem Kurzschluss, bei dem jedoch nicht die Sicherung ausgelöst werde. Laut dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) gab es 2010 rund 5000 solcher Fahrzeugbrände in Deutschland.

Durch den Funkenflug entzünden sich dann die Verkleidung und Dämmstoffe im Motorraum, Qualm entsteht. Der Fahrtwind facht die Flammen zusätzlich an. Ein Warnsignal für den Autofahrer: In Innenraum riecht es nach Kunststoff. Durch diese Hinweise könne in der Regel das Fahrzeug rechtzeitig halten, die Passagiere könnten sich in Sicherheit bringen. Gefährlicher seien Schmorbrände in Bussen, weil der Fahrer weiter vom Motor entfernt ist.

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Quelle: HNA

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